Revolutionäre Steueridee

Hoffentlich kommen die da im Ministerium nicht noch drauf…

Schon seit einigen Tagen jammern die einzelnen Kostenträger von Straßen in diesem Land über die bis jetzt bereits entstandenen Schäden in den diversen Straßen und verweisen ja auch gleich darauf, dass man ja überhaupt kein Geld hat (oder aber zumindest nicht genügend), um all diese Schlaglöcher im Sommer auszubessern.

Zum Stopfen der ganzen Löcher in den einzelnen Haushalten (Bund, Land, Kommune) böte sich doch jetzt eine ‚Schlagloch-Steuer‘ an, oder? Ich meine, bei den bis jetzt erkennbaren Schlaglöchern, würde der Staat doch schon eine Menge Geld einnehmen, und der Winter hat man ja gerade erst angefangen. 😉

Allerdings müßte diese Steuer auch von allen Fahrzeugen entrichtet werden, schließlich sind die Löcher ja für alle da!

Das ganze ist, wenn es nicht so traurig wäre, zum tot Lachen!

Deutschland, blühenste Wirtschaftsnation innerhalb der EU, Vorreiter bei Technik, Wegbereiter des Euro und was sonst auch immer, aber eine halbwegs vernünftige Infrastruktur (Straße, Schiene und Co) anzubieten, bzw. zu unterhalten, dazu ist es nicht in der Lage!

Ungeschriebenes Gesetz

Scheinbar gibt es in Deutschland, jenseits des gedruckten Paragraphen-Dschungels, auch noch Gesetze die nicht schriftlich irgendwie irgendwo festgehalten sind.

Die obligatorische Bodenwelle von Straße auf Brücke und wieder von Brücke auf Straße, ist so ein Beispiel.

Heute ist es mir nämlich wieder einmal aufgefallen, dass egal welche Brücke ich passiert habe, ich jedesmal die Übergänge zu spüren bekam.

Drängt sich doch die Frage auf, wieso muß das sein?

Schlaglöcher gefährden Demokratie!?!

Diese Aussage muss man sich mal in den Ohren zergehen lassen…

Gemeint sind natürlich die Schlaglöcher, die in den Straßen durch den völlig unerwarteten Wintereinbruch gerade am entstehen sind. 😯

Natürlich musste ich erst einmal schmunzeln,als ich das auf hr-online gelesen habe. Schmunzeln deshalb, weil zum Einen, was hat das Eine mit dem Anderen zu tun und zum Anderen: Wieso eigentlich?

Im Artikel heißt es:

Hessens Städte und Gemeinden fürchten nun, auf den Schlaglochpisten könnten die Bürger das Vertrauen in die kommunale Demokratie verlieren.

Ok, ich wohne im Outback, aber ich arbeite ja in Hessen, also fühle ich mich ganz spontan einfach mal mit angesprochen, da kenne ich ja fast schon rein gar nichts!

Und um den lieben kommunalen Politikern mal einen Hoffnungsschimmer zu kommen zu lassen:

Nein, Ihr braucht bei mir keine Angst zu haben, dass ich das Vertrauen in die Demokratie verliere, bloß weil die eine oder andere Straße mehr an Schweizer Käse erinnert, denn als an ein grundlegendes Fundament der deutschen Infrastruktur!
Nein, wirklich nicht, wegen so einer Sache verliere ich maximal den geordneten Weitblick, wenn ich durch so eine Schlaglochpiste fahre und wie ein Flummi hoch und runter hüpfe. 😉

Mein Vertrauen in die Politik habe ich verloren, als Deutschland keine Steuern für die Vereinigung der deutschen Staaten erhöhen musste, als ich endlich sicher sein konnte, dass die Renten sicher sind, als ihr meine geliebte Deutsche Mark gegen den Euro getauscht habt, als auf einmal die Ökosteuer die Sozialkassen füllen sollte / musste (und das obwohl die Rente ja schon sicher war), als Har’t’z auf einmal mehr als nur ein Mittelgebirge war, als gefärbte Haare wichtiger wurden als die Staatsverschuldung und so weiter und so weiter…

BundesVerkehrsminister Ramsauer und der gemeine Klapprechner

Klapprechner?

Hmm, ehrlich gesagt, so auf Anhieb konnte ich den Begriff nicht wirklich zuordnen…

Aber he, das brauche ich auch nicht, denn Ramsauer, unser aller bayrischer Verkehrsminister auf höchster preußischer Reichsebene, erklärt gleich, was es damit auf sich hat:

Ein Klapprechner ist schlicht und ergreifend ein Laptop!

So geschrieben bei SPON, Welt.de und was weiß ich wo sonst noch….

Unser Ramsi will die englischen Anglizismen, zurück deutschen! Dazu hat er anscheinend gleich einen Erlass für sein Ministerium erlassen…

Ja, unser Ramsi weiß, was den Deutschen bedrückt!

Dem Volk aufs Maul geschaut! Und schon weiß ich, was die Nöte, Sorgen und Probleme der Menschen sind. Und vor allen Dingen, was ich zu tun habe, um Abhilfe zu schaffen.

Tja, du unser aller Ramsi, hättest Du mir mal aufs Maul gschaut, denn hättst gwußt, dass mei Sorge feil ganz andre sind, als dass der SChlabbertop endlich wieder als Klapprechner bezeichnet wird….

Schad, schad, schad…. Aber mei no hast gut drei Jahr Zeit 😉

Meine Fresse ist das fad

Zum ersten Mal seit Jahren habe ich die Möglichkeit richtige Freizeit genießen zu können, ohne, dass ich auf Abruf stehen muß… 😛

Und schon jetzt nach zwei Tagen fällt mir die Decke auf den Kopf! 👿

Nicht, dass es hier im Haus nicht das Eine oder Andere zu tun gäbe, aber so wirklich ausfüllend ist das alles nicht wirklich.

Vor lauter Langeweile habe ich es wirklich geschafft gestern fast den ganzen Tag im Bett zu verbringen und mir mal wieder ein paar Folgen einer Serie anzusehen, na wenn das nicht ein erfüllter Tag war.

Selbst spazieren im tiefen Schnee kann mich nicht aus dieser Laune herausreißen, das Einzige was dabei rumgekommen ist: kalte Füße 😉
Und heute ist erst Dienstag… 😥

Letztes Jahr konnte ich diese Zeit zwischen den Jahren wenigstens noch Arbeiten, auch wenn es kein prickelndes Gefühl war bei ca. 15 cm Neuschnee mit einem leeren Sattelzug durch den Thüringer Wald zu gurken, aber wenigstens war ich beschäftigt!

Noch vor 11 Jahren hätte ich mir niemals nicht träumen lassen, dass mir die tägliche Arbeit (mit Streß und Co.) jemals so fehlen würde….