Kinders wer braucht diesen ganzen neimodischen Krams überhaupt?
Ich muß es ja zugeben, ich kann mit diesem Twitter (und wenn es achtmal die neue Form des Weblogs sein soll) nichts anfangen. Ebenso diese ganzen Social-Networks…
Sven mäkert da ja immer wieder gerne mal deswegen.
Die Argumente die er ins Feld führt, ja die sind schlüssig, logisch und ergeben obendrein auch noch Sinn, all das muss ich zugeben.
Wir waren damals eine kleine Gruppe (Sven, Volker, ich und noch einige andere), die im ostwestfälischen Outback technisch voranschritten, wir nutzen schon ICQ, als es das auch noch war (ja so alt sind wir schon *lach*).
Wir transferierten schon Dateien von links nach rechts, bevor es das gab, was man nun DatenHighway nennt.
Wir hatten Programme, die es eigentlich nie „gegeben“ hat. *g*
Alles was neu war (egal was es war), wurde getestet, meistens blieb man dann auch dabei.
Handys „tunen“? Auch das war kein Problem, jedenfalls nicht wirklich.
Und heutzutage?
Sven ist der Einzige, der sich diesem ganzen neuen Dingen, alles Sachen des Web 2.0, annimmt, insbesondere dem Twitter gedöns. Aber bei ihm ist es wohl auch deswegen so, da er noch am ehesten damit in tgl. Kontakt kommt, als ich bspw.
Volker und ich haben da wohl keinen draht zu, jedenfalls schließe ich das daraus, wenn ich mal einen Blick in seinen Blog werfe. Aber egal!
Ich für meinen Teil habe schon vor einer ganzen Weile einen Punkt erreicht gehabt, wo ich es nicht mehr erstrebenswert finde, alles was neu ist auch zu testen, zu besitzen oder daran teilzunehmen.
Denn kaum hat man sich an etwas gewöhnt, muß man es verlassen und wechseln oder upgraden oder was auch immer, und das alles bloß um up-to-date zu sein.
Weiß nicht, aber für einen ständigen Wechsel bin ich einfach nicht mehr zu gewinnen.
Ich der heute noch seinem Windows 3.11 (und ich frage mich bis heute wer meine statistischen Abstürze übernommen hatte) und später seinem Windows98SE hinterherjammert.
Nein, es ist nicht mein Maß aller Dinge, jeder der auf die neuen Züge aufspringen will, bitte, meinen Segen hat er gerne, aber ich bin da wo ich bin eigentlich ganz zufrieden.