10902.07 – Endlich sind sie da!

Heute habe ich mir endlich vier Diskus – Fische gekauft.

Nachdem ich das Becken seit Oktober 08 stehen habe, wurde es wohl auch langsam mal Zeit, dass ich die Sorte Fisch einsetze, für die ich das Becken eigens gekauft habe.

Zwei Marlboro und zwei Kobalt schwimmen nun zusammen mit meinen drei Antennwelsen, zwei Prachtschmerlen (sie endlich haben den Schnecken den Garaus bereitet), zehn Rotkopfsalmlern und elf Neons im Aquarium.

Was die vier Fische gekostet haben, sage ich mal besser nicht.

Zitat der Woche 109-06

We are alone, in an uncharted part of the galaxy. We’ve already made some friends here… and some enemies. We have no idea of the dangers we’re going to face. But one thing is clear -both crews are going to have to work together if we’re to survive. That’s why Commander Chakotay and I have agreed that this should be one crew… a Starfleet crew. And as the only Starfleet vassel ‚assigned‘ to the Delta Quadrant, we’ll continue to follow our directive to seek out new worlds and explore space. But our primary goal is clear. Even at maximum speeds, it would take seventy-five years to reach the Federation… But I’m not willing to settle for that. There’s another entity like the Caretaker out there somewhere who has the ability to get us there a lot faster. We’ll be looking for her. And we’ll be looking for wormholes, spatial rifts, or new technologies to help us. Somewhere, along this journey… we’ll find a way back.

Captain Kathryn Janeway
Star Trek – Voyager

Das schlägt wohl fast alles! Nur noch VW ins VW Werk…..

Gerade eben habe ich noch einmal in die Online Ausgabe der HNA geschaut und lese:

    VW stoppt BMW und Co.
    Fahrern konzernfremder Autos wird Einfahrt zum Baunataler Werk verwehrt

    Kassel/Baunatal. Keine Einfahrt! Seit einigen Tagen haben Autofahrer, die mit einem konzernfremden Fahrzeug ins Baunataler VW-Werk wollen, schlechte Karten. Sie bekommen sogar von der Werkleitung die Rote Karte gezeigt. Das gilt für Lieferanten und Handwerker ebenso wie für den Besucher, der etwa mit einem Ford, Opel, BMW, Mercedes oder Toyota am Schlagbaum vorbeirollen will.

    Konzernfremden Fahrzeugfabrikaten werde keine Einfahrt mehr gewährt, heißt es auf einem Papier, das Lieferanten, Handwerker und Besucher mit solchen Autos an den Toren des nordhessischen Standorts in die Hände gedrückt bekommen.

    „Wir wollen weltgrößter Autobauer sein, dann müssen wir auch so etwas tun.“

    VW-Sprecher Rudi Stassek

    Baunatals VW-Sprecher Rudi Stassek bestätigt das Einfahrtverbot. „Wenn wir jemanden beschäftigen, wollen wir, dass er uns auch beschäftigt“, sagt er. Jeder, der Aufträge von Volkswagen bekomme, müsse zeigen, dass er dem Konzern auch helfe, indem er dessen Produkte fahre.

    VW unterscheidet in zwei Kategorien. Die Dauergäste, die über das ganze Jahr als Diensleister kommen, erhalten ihre Dauereinfahrerlaubnis laut Stassek nur noch, „wenn sie unsere Autos fahren“. Mit den Eintagsfliegen, die nur selten VW in Baunatal besuchen, spreche man höflich und weise sie darauf hin, dass sie das nächste Mal mit einem Fahrzeug des Konzerns kommen müssen. „Da reißen wir aber keinem den Kopf ab.“

    Als Triebfeder des Vorgehens nennt Stassek Werkleiter Prof. Hans-Helmut Becker. Das Bestreben, fremde Automarken aus dem Standort herauszuhalten, hätten zwar auch schon die anderen Baunataler Werkleiter gehabt, aber Becker verfolge die Sache nun sehr konsequent und nachhaltig.

    Ein Mitarbeiter einer Handwerskfirma, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, berichtet, dass er sich kürzlich am VW-Tor erkundigt habe, weil er derzeit von einem VW auf einen Opel umsattele. Dort habe er dann den Zettel bekommen, ergänzt mit dem mündlichen Hinweis, dass er mit dem Opel nicht mehr auf das Gelände fahren dürfe. Auch wenn er schweres Material bei sich habe.

    Der Mann versteht die Welt nicht mehr, hält das Vorgehen für überzogen. Da er beispielsweise zudem im Achswerk von Daimler in Kassel tätig sei, könne er sich ja nun nicht von allen Firmen ein Auto kaufen.

    Das sieht Volkswagen freilich anders. Der VW-Sprecher nennt zwei Beispiele, wo die Initiative schon gefruchtet habe. Den Dienstleister, der die meisten Bauarbeiten auf dem Werksgelände erledige, habe man überzeugt, nach Ende der jetzigen Leasing-Verträge Fahrzeuge aus dem VW-Konzern zu kaufen. Genauso wie etwa den Verkäufer von Wurstwaren, der regelmäßig mit seinem Stand am Werkstor stehe. „Jetzt hat er einen VW.“

    Die Forderung macht sogar vor den großen Speditionen nicht Halt, die täglich mit ihren riesigen Brummis das Gelände in Baunatal ansteuern. Auch diese sollten Lastwagen aus dem Konzern kaufen, betont der VW-Sprecher und nennt die Marken MAN sowie Scania. Stassek verteidigt das Vorgehen. „Wir wollen weltgrößter Autobauer sein, dann müssen wir auch so etwas tun.“

    Von Sven Kühling

Ehrlich gesagt ich bin sprachlos!
Und das kommt nicht wirklich oft vor!

Der Rhythmus meines Lebens

Früher, also in grauer Vorzeit, brauchte ich keine Wecker, ich wachte von alleine zur richtigen Zeit auf.

Irgendwann ist das gekippt und ich hatte bis zu vier Wecker im Einsatz (und doch habe ich manchmal verschlafen….). Letzte Woche habe ich das erst wirklich wieder realisiert, dass ich momentan ohne Wecker zur richtigen Zeit wach werde.

Und als ich gerade eben meine Feeds abrief und bei Steffen „Typisch Skorpion #58 – Rhythmus“ las, dachte ich auch ersteinmal, dass es in dem Beitrag um sowas gehen würde, aber nö, er schlägt eine andere Richtung ein.

Ich bin ein Gewohnheitstier, lebe in festen Zeiten, plane eigentlich alles im voraus (Sven kann da ein Lied von singen…..) und wenn es mal nicht so ist, wie es eigentlich sein sollte werde ich nervös. [So gesehen hätte ich Russe werden müssen, denn ohne Plan geht der nicht mal auf Toilette.]

Man könnte sagen, ich habe meine Indikatoren dafür.

Beispielsweise eine Spedition aus dem Göttinger Raum, früher regelmäßig auch in Hofgeismar, der Wagen stand entweder auf dem Hof oder vor dem Tor, wenn ich zur Arbeit fuhr.
Kam mir der Lkw auf dem Weg nach Hofgeismar entgegen, obwohl ich in meiner Zeit war, nur er zu früh dran war, fühlte ich mich ‚verspätet‘.

9 Uhr verlasse ich das Haus, heute erst um 10,15 Uhr und obwohl ich nicht früher in Hofgeismar hätte sein brauchen, saß ich hier 1,15 Stunden wie auf heißen Kohlen.

In Kassel hat es heute länger gedauert, alles kein Problem, bis ich mich der 16 Uhr Grenze näherte (16 Uhr ist eine meiner persönlichen ‚Deadlines‘), vorher hatte ich alle Zeit der Welt, aber ab da wurde ich hibbelig.

Nach 17 Uhr hatte es sich dann wieder gelegt, da war wieder alles in bester Ordnung. Nicht dass es in der einen Stunde nicht auch gewesen wäre, was ich natürlich auch wusste, aber das Gefühl war eben einfach da.

Es ist schon erstaunlich, wie sehr ich, auch wenn ich nicht sonderlich drauf achte, einen so festen Tagesablauf entwickelt habe (mal wieder), dass man (heute mal außen vor) nach mir die Uhr stellen könnte. Früher war das auch schon so gewesen, im Büro war ich meist der Erste und vielfach hatte ich sogar noch Zeit für eine meiner ‚Lucky-Runden‘, so nannte das Sven einmal….