Hallo Tom! Es ist doch noch gar nicht Weihnachten

Ich war ja am STARDATE: 11010.20 in Medebach, der Ort wo meine Mutter damals in die Lehre gegangen war, und auch wenn ich persönlich nie in Medebach gewohnt habe, habe ich doch eine gewisse Beziehung zu dem Ort.

Mein Traumhaus, ein zweigeschossiges Gebäude in Fachwerkoptik mit Schiefer-Platten gedeckt und mit weißem Gebälk und schwarzen Balken, steht in Glindfeld, unweit des alten Klosters.

In Medebach selber kenne ich mich auch heute noch besser aus, als in meiner Kreisstadt Höxter, was aber eigentlich nicht verwunderlich ist.

In der ortsansässigen Metzgerei kaufe ich seit 2001 wieder jährlich zweimal das traditionelle Weihnachts- bzw Silvesteressen ein.

Als ich nun am letzten Mittwoch in die Metzgerei kam um mir zwei Fleischwürste zu holen, wurde ich, kaum dass man mich die Chefin gesehen hatte mit den Worten begrüßt: „Hallo Tom, aber es ist doch noch gar nicht Weihnachten…“

Sollte es mir zu denken geben, dass man mich immer sofort erkennt, sobald ich den Laden betreten habe?

Ich bin ja noch eine Antwort schuldig

Der 24er hatte mich vor einigen Monaten mal etwas gefragt, worauf ich nur ausweichend geantwortet hatte…

„Ja und Nein“, das war damals meine Antwort auf seine Frage ob ich mich (als nicht traditioneller Nahverkehrsfahrer) nicht auch schon einmal über Fernfahrer aufgeregt hatte.

In der Tat lautet die Antwort „Ja und Nein“, denn würde ich sagen, dass ich mich noch nie über einen aufgeregt habe, würde ich lügen.

Allerdings rege ich mich wesentlich öfter und intensiver über die traditionellen Nahverkehrfahrer auf.

Ihre Mentalität „Jetzt komme ich! Ich kam zwar als Letzter aber ich fahre als Erster!“ geht mir regelmäßig auf die Eier Nerven. Auch wenn ich es schon erlebt habe, dass ein Sattelzug / Gliederzug einen Firmenhof ‚dicht‘ macht, was aber die Ausnahme darstellt, ist dieses Phänomen ist bei den Nahlern jedoch täglich aufs Neue zu beobachten.

Es sind immer die selben Fahrer, und nein sie sind absolut lernresistent!

Heute konnte ich mich in Dortmund an einem Musterbeispiel dieser Gattung, ähm, ergötzen…
Wie ich den so beobachtet habe, ertappte ich mich bei der Frage, wie viel Stunden Vorlauf der morgens benötigt um zur Arbeit zu kommen…. Drei oder Vier, war meine Vermutung. :mrgreen:

Für eine Palette entladen, dreimal umgesetzt, dann halb zu gemacht, erst eine geraucht, dann ins Büro wegen der Papiere, dann wieder aufgemacht, um doch komplett zu zumachen, dann erst einmal Papiere sortieren, …. Derweil stand ich wartend vor dem Tor…. Als er dann auch noch nach seinem Handy griff, ahnte ich nichts gutes, aber scheinbar benötigte er es um sein TöffTöff zu starten…

Ein solches Verhalten habe ich bislang noch bei keinem Fernfahrer erleben können / dürfen. Hin und wieder kommt mal eine Frage, ob noch 5 – 10 Minuten drin wären, aber da fragt man wenigstens…

Nein, 24, Fernfahrer regen mich weitaus weniger auf, vermutlich weil sie weniger hektisch, chaotisch und in der Regel freundlicher sind.

Liebe Pkw-Fahrer #03

Ich weiß ja, Ihr seit das Alpha und ich das Omega!

Ihr seit unfehlbar, egal wie, egal wo und egal wann ihr was macht, wenn ihr was macht, dann habt ihr recht, und sei es auch nur, dass ich meine Ruhe habe. 😆

Aber, haltet ihr es nicht auch für ein klein wenig gemeingefährlich, bei einer Lufttemperatur von 1,1 Grad Celsius zu rasen? Könntet Ihr da nicht auf den Gedanken kommen, dass es unter Umständen, vielleicht doch hier und da ein klitze-klein wenig Bodenfrost gegeben haben könnte?

Und kommt mir nicht mit, ihr seit nicht gerast heute morgen um kurz nach 6 Uhr, immerhin seit ihr im Tiefflug an mir in der 70er Zone vorbeigeflogen…

Liebe Pkw-Fahrer #02

Wenn ihr schon der Meinung seit, in einer engen Straße mittig parken zu müssen, dann solltet ihr wenigstens das Fernlicht ausschalten, denn das ist doch sehr blendend, für den Gegenverkehr.

Eure Fahrertür solltet ihr auch zu machen, denn es kommt nicht gut, diese offen stehen zu lassen!

Denn sollte der Gegenverkehr dennoch an euch vorbeifahren, kann es passieren, dass er nicht die Tür sieht, die die Straße nochmals verengt, was dann zur Folge haben könnte, dass diese Tür Auto-mechanisch geschlossen wird…