Nervfaktor Vodafone Deutschland

Das hier habe ich gestern an die Pinnwand von Deutschlands ‚besten Netzprovider‘ geschrieben:

    Guten Abend, meine nervenden Vodofaone Freunde!

    Nachdem Ihr nunmehr fast 100 mal versucht habt, mich anzurufen, damit ich meine Kündigung zugunsten eines, wie ich vermute, Neuvertrages, zu völlig überteuerten Preisen abzuschließe, weise ich darauf hin:

    1. Ich bin genervt, von Eurem Telefonterror!

    2. Ich gedenke nicht, Eure überteuerten Tarife, die tlw bis zu 20 Euro über den vergleichbaren Angeboten, ebenfalls aus dem D2 Netz, von anderen Anbietern, abweichen, in Betracht zu ziehen!

    3. Sollten die Anrufe nicht unterbleiben, dann erstatte ich Anzeige wegen Belästigung!!!

    4. Und Nein, ich werde kein Kontaktformular ausfüllen, damit Ihr, es leichter habt!

    Mit den besten Grüßen

    ein sehr gestreßter und stark genervter Noch-Kunde!

Und so langsam habe ich wirklich den Kanal gestrichen voll!

Eine derart lästige und nervende KALT-Akquise habe ich noch nicht erleben müssen, selbst die Zeugen Jehovas sind nicht so penetrant!

Als Kaufmann kann ich zwar verstehen, dass man Kunden halten will, nur dazu gehört mehr, als nach einer erfolgten und bestätigten Kündigung, Telefonterror vom Feinsten zu betreiben!

Dazu gehört auch, sich während der Vertragslaufzeit mal hier und da beim Kunden ganz unverbindlich zu melden und ihm evtl bessere und vor allem günstigere Produkte anzubieten!

Vier Tage noch

Am Freitag habe ich dann meinen letzten Arbeitstag für dieses Jahr und begebe mich dann mit Scotty in einen, hoffentlich, auf 2 Wochen angelegten Urlaub. Warum ich, wenn ich denn mal Urlaub mache, das immer zwei Wochen sind, werde ich mal bei passender Gelegenheit untersuchen.

Ach und nein Hajo, diesesmal gibt es nicht wie 2011 einen Countdown. 😉 Schwer vorstellbar, aber mein letzter Urlaub, also richtiger Urlaub ist schon über 2 Jahre her.

Und irgendwie brauch ich den auch, nicht nur weil zu Hause die Arbeit sich mehr oder weniger häuft, nein, wenn ich auf den heutigen Tag zurück blicke….

14,15 Stunden Schicht, da können wir 2 Pausen von abziehen (logisch), mit 9,18 Stunden Lenkzeit, zwei Aufliegern und insgesamt 6 mal komplettes auf- und zuplanen und ein Kampf mit einem störrischen Edscha (wobei hier der Spruch „Wo Rohe Kräfte Gezielt Walten“, gut anzuwenden wäre).

Und ich bin fertig wie ein Brötchen!

Preisgestaltung

Ein Tarif gleichen Namens, aber zwei Anbieter, dennoch das gleiche Netz:

redm1

Hier kostet der Tarif, ohne Rabatt 49,99 Euro im Monat.

redm2

Hier das Super-Schnäppchen Angebot ohne Rabatt für 69,99 Euro im Monat.

In den jeweiligen Leistungen sind sich die Tarife, bis auf die Internet-Datenrate, gleich. Bei Debitel ist von 21,5 Mbit und bei Vodafone von 42,2 Mbit, jeweils maximal, die Rede.

Gut, ist natürlich für die ‚Ich lade mir alles ausm Netz mal eben Schnell runter-Fraktion‘ von Interesse, aber ich kenne Gegenden, da ist man schon froh, wenn man im „Besten Netz mit einer Abdeckung von über 99%“ EDGE-Empfang hat. Erwähnen möchte ich noch, ich kenne alle Gebiete in Deutschland, die zu den 1% gehören.

Bei Vodafone kommt noch dazu, dass, sofern man seinen Vertrag gekündigt hat, innerhalb von 10 Tagen weit über 70 Anrufe bekommt, um die Kündigung zu besprechen….

Meine allerersten CDs

Das Weihnachts-Oratorium von Johann Sebastian Bach habe ich 1988 zu Weihnachten von meiner Mutter geschenkt bekommen, 6 Monate bevor ich überhaupt einen CD-Player hatte… 😛

Die 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven, Teil der damaligen Karajan Edition, habe ich mir Mai 1989 von meinem restlichen KonfirmationsGeld gekauft…

Schon 25 Jahre bzw fast 24 Jahre her, und dennoch kann ich mich daran erinnern, als wäre es gestern gewesen….

Wo ist nur die Zeit geblieben?

Ich der, ‚Kleine‘, Fernfahrer

Once Time ago, hat man mich mal so genannt, die Gründe dürften verschiedener Art gewesen sein und vermutlich nicht mal ansatzweise positiver. :mrgreen:

Von einfacher Beleidigung über Lästern, da geht wohl alles, der Kommentar hat mir jedoch ein Schmunzeln entlocken können.

Kurz darauf ging ich eine Wette, mit mehreren Personen meines näheren Kontakt- und Freundeskreis, ein!

Und es freut mich wahnsinnig überhaupt nicht, hier, heute und jetzt sagen zu können müssen:


GEWONNEN!

Verspätet ins Wochenende

dafür aber gesund, munter und alles ganz legal!

Oder aber: Ich der Schön-Wetter Fahrer :mrgreen:

Auf der gestrigen Fahrt ins wohlverdiente WochenEnde, hat Xaver mir und auf den ersten Blick auch meiner Dispo, einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Nachdem die Vorhersage für die nördlich des Kunden gelegenen Regionen eigentlich schon entspannte Wetterlage angekündigt hatte, habe ich mich natürlich für die nördliche und nicht die südliche Fahr-Route entschieden.

Wie es Vorhersagen aber manchmal so ansich haben, sie war falsch.

Der Wind war die ganze Zeit recht ordentlich, mal von links, mal von rechts, das Lenken war der reinste Hit!

Als dann aber auch noch erst der Schneeregen und dann Schnee pur waagerecht auf die Windschutzscheibe traf, der Scheibenwischer auf höchster Stufe kaum für freie Sicht (sofern man die gut 40 Meter als solche denn dann bezeichnen will) sorgte, strebte ich den nächsten Parkplatz an.

Kurzes Abchecken der restlichen Lenkzeit und eine kurze Pause waren von mir geplant.

Restlenkzeit besagte aber, ich komme ohnehin nicht mehr nach Hause, das Wetter bzw. Xaver, zeigte auch noch mal, was er denn so alles kann, also fing die Rechnerei an.

Ich wußte, wann ich am Montag Termin zur Entladung habe, ergo konnte ich sagen wann ich los fahren muß um pünktlich da zu sein, dann abzüglich 45 Stunden Wochenend-Ruhezeit, machte im Ergebnis: Samstag um 11 Uhr muß ich eben diese eingeläutet haben, damit der Plan für Montag und damit auch für Dienstag nicht in sich zusammenbricht.

Ohne meine Firma darüber in Kenntnis zu setzen, zog ich die Gardine zu und machte mir auf einem gemütlichen kleinen Parkplatz einen ruhigen Abend, von Xaver mal abgesehen… 😉

Aber wenigstens weiß ich jetzt endlich woher der Begriff:

„Kapitän der Landstraße“

kommt! :mrgreen:

Betagte alte Dame

Ich sah schon einige in meinem Leben, ja ich gebe es zu!

Etliche in Dortmund, Uslar oder Kassel, die Meisten jedoch in Attendorn.

Nicht alle waren schön, nicht alle waren neu, einige waren stark ramponiert im äußerlichen Erscheinungsbild.

Aber so eine alte Damen wie heute, ein Relikt aus einer längst untergegangen Ära, habe ich wissentlich noch nicht zu Gesicht bekommen!

GB