Am 7. August 1986 kam Top Gun in die deutschen Kinos, einer der wenigen Filme in die ich ins Kino gerannt bin…
Erstaunlich, wie die Zeit einen verändern kann…
Ich wedel mir einen von der Palme, während Du Dir einen abwichst!
Natürlich achte ich das Recht. Aber auch mit dem Recht darf man nicht so pingelig sein.
Moment verfolge ich bei tuckstop24.net eine recht interessante Diskussion…
Und wieso auch immer, das brachte mich zurück ins Jahr 2001….
Damals, also einst, in grauer Vorzeit, musste ich auch schon mal die Auslieferungstouren unserer Fahrer planen und koordinieren…
Uns Uwe fragte mich damals, bis wann die Ware beim Kunden sein müsse…
Gestern!, das war meine Antwort…
Ein leicht verstört drein blickender Fahrer stand mir jetzt gegenüber…
Auf seine Nachfrage sagte ich nur: „Uwe, wenn Du da bist, bist Du da, je eher das ist um so besser, aber was nicht geht, geht einfach nicht!“
Im Gegensatz zu unserem Chef, habe ich, aufgrund der Äußerungen meines Vaters (Fernfahrer, Schwerlastfahrer und weiß der Geier nicht noch alles) die Touren geplant. Für mich lag Hamburg nie auf dem Weg, wenn der Lkw gerade aus Wien kam. 😉
Irgendwann erwähnte ich V8-Sven gegenüber mal beiläufig, dass mein Nachbar einen Anhänger für den Pkw-Transport hat, und ich ihn mir wohl auch ausleihen könnte.
Tja, und wie das Leben es eben manchmal so schön meint, liege ich geographisch betrachtet doch näher an Bad Hersfeld, als Sven. Und da er sich dort einen Wagen via Internet erworben hatte, bat er mich, den Wagen für ihn abzuholen.
Und so kam es, dass ich am 7. August, einen Tag nach meinem kleinen Sturz, mit Kind und Kegel (sprich Vater (sicherheitshalber, falls der Ellenbogen schlapp macht) und Hund) auf dem Weg war, den Wagen nach Hofgeismar zu holen.
Im Grunde war der Wagen fahrbereit, aber sicher ist sicher, und so habe ich mir von meinem Nachbarn den Anhänger ausgeliehen und bin in aller Seelenruhe nach Bad Hersfeld gefahren.
Pkw verladen, gesichert, noch einige Modalitäten abgeklärt und schon ging es auf die Rückreise.
Nach gut 10 Kilometern, kam auch schon die erste Pause, für einen Kaffee und zur Überprüfung der Spann-Gurte.
Mein Hund, so gern sie auch Auto fährt, hier schient sie eigentlich nur noch nach Hause zu wollen…
Kassel Nord, war meine Abfahrt und warum auch immer, da kam es mir dann auf einmal in den Sinn, „Wo stellst den Wagen eigentlich ab?“
An alles hatte ich soweit ja gedacht, nur nicht daran…. 😐
Jetzt hatte ich noch 25 Kilometer um mir da eine Lösung einfallen zu lassen, da der Wagen keine Nummernschilder hatte, kam demnach ein Parken auf öffentlichen Flächen nicht in Frage ….
In Hofgeismar angekommen, stellte ich den Wagen dann einfach kurzerhand auf das Firmengelände einer benachbarten Firma, legte sicherheitshalber einen Zettel hinter die Windschutzscheibe, dass das hier ‚mein‘ Wagen sei und ich ihn am Montag wieder abholen würde.
Auf der Fahrt nach Hause, schnell den Anhänger wieder abgestellt und anschließend Schlüssel und Papiere beim Nachbarn abgegeben, der mich übrigens für leicht verrückt erklärt hat, da ich alle zur Verfügung stehenden Gurte zum Einsatz gebracht hatte. 😛
Jetzt warten wir alle, dass Sven endlich die Zeit findet, den Wagen auch hier bzw. in Hofgeismar abzuholen…
Vielleicht klappt es ja an dem kommenden Wochenende 😉
Heute Abend war ich ich in Hofgeismar, Grillfest bei unserem Werner.
Im Outback wieder angekommen, sah und vor allem hörte ich sofort, dass einer meiner Nachbarn auch kräftig am feten war bzw. ist.
Den Laguna parkte ich wie immer auf meinem Parkplatz, wie immer eigentlich, als ich Ausstieg, rief mich einer aus der illustren Fete an:
He, das ist ein Privatparkplatz!
Den Zuruf ignorierend bin ich mit meinen Sachen einfach ins Haus gegangen, aber wenigstens weiß ich jetzt, dass der Parkplatz, wo ich seit über 18 Jahren parke, ein Privatparkplatz ist.
Ich bin zu blöd zum Wichsen.
Ist gut Leute, ich habe es geschnallt!
Nur vom falschen Wichsen kommt meine Ellenbogenverletzung…
Ja jetzt nach zwei Wochen, habe sogar ich das endlich kapiert.
🙄
Auch wenn ich mir da selber Schmerzen, und zwar zwar Schmerzen der übelsten Art, zufügen muss….
Ja, so einen Vollidioten wie mich zu finden, da muss man gezielt sehr lange suchen!
😥
Strom ist teuer, zum Verschwenden viel zu teuer!
Um eine kurze Zwischenbilanz des bisherigen Stromverbrauchs zu bekommen, hatte ich letztens den Zählerstand abgelesen und mit der letzten Jahresabrechnung abgeglichen.
Mir kam der Verbrauch ziemlich hoch vor, und so startete ich einfach mal einen knappen 12 Stunden Test, nur anhand des Zählers…
Knappe 10 kW / Tag an Strom gehen im Haus flöten, ohne dass jemand anwesend ist. Meiner bescheidenen Meinung nach, viel zu viel! Auch wenn ich zugeben muss, dass meine Stadtwerke das sicherlich anders sehen…
Alle Sicherungen aus, und der Reihe nach wieder eingeschaltet, so habe ich die Stromkreise lokalisieren können, die pauschal, gemessen am Zähler, den meisten Strom verbraten.
Von Anfang an, hatte ich den Verdacht, dass es mein Aquarium ist, 260 Liter wollen eben geheizt, gefiltert und eine anständige Zeit lang beleuchtet werden.
Ein Strom-Messgerät dazwischen geschaltet ergab aber, dass es sich bei meinem vermuteten Kostenfaktor im Rahmen hält, 2,74 kW / Tag. Ok, immer noch eine Menge, aber es fehlen immer noch schlappe 7 kW.
Momentan messe ich, auch wenn es sich verfälscht, meine Telephonanlage mitsamt Rechner und Peripherie. Sie sind an der Reihe sich einer 24 Stunden Aufzeichnung zu stellen. Allerdings glaube ich da weniger, dass es der große Faktor ist. Mit Ausnahme der eigentlich ISDN-Telephonanlage ist mein Rechner tagsüber aus, und zwar komplett. Seinerzeit hatte ich mir extra in meinen Schreibtisch einen Schalter integriert und unter dem Schreibtisch eine eigene Schaltung gelegt, damit er eben keinen Strom verbraucht im Stand-By Modus….
Jetzt lasse ich mich einfach mal überraschen, wo mein Strom fließt, auch wenn ich das gar nicht wirklich will…
„Die Währungsunion ist ein großer Irrtum, ein abenteuerliches, waghalsiges und verfehltes Ziel, das Europa nicht eint, sondern spaltet.“
Ralf Dahrendorf
im Dezember 1995