Vertrieben – Wann ist man das eigentlich?

Streng betrachtet ist man das doch nur, wenn man seine Heimat, in der man selbst oder aber die Familie seit Generationen verwurzelt ist bzw.war, verlassen mußte. Oder irre ich mich da?

Nein, ich denke mal, dass ich das nicht mache, mich irren.

Die Familie meiner Mutter, war seit Generationen in Schlesien beheimatet, meine Mutter war das letzte Mitglied in der Reihe meiner Vorfahren, die in Schlesien geboren worden sind.
Macht mich das, als Sohn meiner Mutter und Enkel meiner Großeltern automatisch zu einem Vertriebenen?

Nein! Macht es nicht!

Wie kann eine Person, deren Eltern aus Bremen und Hanau stammen und erst 1941, zwei Jahre vor der Geburt dieser Person, in die besetzen polnischen Gebiete gezogen sind, dann als ‚Vertriebene‘ bezeichnet werden?

Wie kann diese Person Präsidentin des Bundes der Vertriebenen werden?

Wie kann sich diese Person anmaßen, für all diejenigen zu sprechen, die wirklich Vertriebene sind?

Ehrlich gesagt, ich verstehe weder den einen noch den anderen Punkt und den letzten schon mal gleich gar nicht!

Und warum soll das „Zentrum gegen Vertreibung“ in Berlin errichtet werden? Berlin??!!
Wenn überhaupt ein solches ‚Zentrum‘ notwendig sein soll, gehört es da errichtet wo Vertreibung statt fand! Breslau, Königsberg das wären die Städte die mir einfallen würden, als denkbarer Ort, aber nicht Berlin.

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