Schon in der Grundschule wllte ich ‚Geschäftsmann‘ werden, so stand es damals in der Abschlußzeitung der vierten Klasse. Auch weiß ich noch, was meine Mutter damals zu mir sagte, es waren mahnende Worte.
Und dennoch, es war mein Berufsziel, und ich ging zielstrebig darauf zu. Naja von der einen oder anderen schlechten Note abgesehen :blush_tb:
Ich machte mein Fachabitur und ging gleich in die Ausbildung über.
Die Arbeit hat mir im Großen und Ganzen eigentlich auch immer Spaß gemacht, Tiefen gab es immer wieder einmal, aber das ist ja überall der Fall.
Dann der Sturz raus aus dem Beruf, rein in die Arbeitslosigkeit, alles andere als leicht. Ich habe damals lange gezögert mich ‚berufsfremd‘ zu bewerben, aus heutiger Sicht ein Fehler, ich gebe es gerne zu.
Schließlich viel ich komplett aus dem Bezug heraus, und ich kümmerte mich nach dem Tod meiner Mutter um den Haushalt.
Irgendwann sprach mein Vater mit Gott und der Welt, dass er will, dass ich den Führerschein C/CE mache. Nur mit mir nicht, hätte ich auch niemals in Erwägung gezogen.
Dennoch machte ich den Schein, anfangs mehr als widerstrebend. Berufskraftfahrer ist eben nicht mein Traumberuf, das ist der des Kaufmannes.
Als mich Marcel, dann am 2.10.2007 anrief und mich fragte und bat ob ich nicht als Aushilfe fahren konnte willigte ich natürlich ein, zum Einen hatte ich ja mehr als Zeit und außerdem kam ich so aus meinem Alltagstrott heraus.
Seit dem 4. Oktober 2007 bin ich nun am arbeiten, als Berufskraftfahrer.
Keinen einzigen Tag Urlaub (von gesetzlichen Feiertagen mal abgesehen), trotz Krankheit zur Arbeit, viel Streß, viele neue Leute kennen gelernt, Bekanntschaften aufgefrischt, ‚Erkenntnisse‘ gefunden und gewonnen, das ist das Ergebnis der vergangen Monate, aber Spaß war und ist natürlich auch dabei.
Wie ich jetzt darauf komme?
Letzten Mittwoch hat man mir eine Arbeitsstelle angeboten, als Kaufmann…
Seitdem bin ich am überlegen und am grübeln.