Ich war dabei damals…
… als man ein Paket bei der Deutschen Bundespost aufgab und sich freute dass es schon nach 5 bis 6 Werk-Tagen beim Empfänger angekommen war.
Eigentlich erstaunlich
Wenn ich bislang, und sei es auch nur fürn paar Stunden, irgendwohin gefahren bin, habe ich immer und stets neben den üblichen Gerödel auch mein Netbook mitgeschleppt.
Heute, da ich auf dem Weg nach Hamburg bin, habe ich überhaupt nicht dran gedacht es einzupacken…
Liegt es nun am Alter oder der Tatsache, dass ich nicht zwingend in meiner Freizeit im Netz sein muß / will?!?!
Kaffeekrams
Meine Erinnerung beginnt in den frühen Achtziger Jahren. Ich erinnere mich, mit meiner Mutter gemeinsam ein Care- oder besser Westpaket fertig gemacht zu haben. Das enthielt allerlei Dinge, von Kleidung über Zeitschriften, Süßigkeiten bis hin zum Kaffee, viel Kaffee, denn wo das Paket hin sollte gab es den ja nicht oder zumindest nicht genug davon. Wir haben es in die damalige DDR geschickt, weil – so meine Kindheitserinnerung – es den Menschen da nicht so gut ging wie uns und wir ja ruhig sowas machen könnten. Wir hatten keinen konkreten Empfänger, weil wir weder Freunde noch Verwandte jenseits der deutsch-deutschen Grenze hatten.
Etwas mehr darüber zu lesen gibts auf Wikipedia unter Westpaket bzw. Mangelwirtschaft.
Kurz gesagt, meine Erinnerung hinterlässt: In der DDR gabs keinen oder nur ganz wenig Kaffee und deswegen war er dort extrem teuer und ein seltenes Luxusgetränk. Bei uns hingegen wurde er auch schon mal weggeworfen wenn er zu alt und das Aroma verflogen war. O.k. bei uns zu hause nicht, dafür waren meine Eltern viel zu sparsam und hatten zuviel Achtung vor Lebensmitteln.
Und gestern musste ich dann schmunzeln 🙂 Ich habe einen Kollegen, einen ehemaligen Azubi den ich selbst ausgebildet hab. Heute ein (auch und nicht nur von mir) sehr geschätzter Kollege, etwa Mitte zwanzig. Er stammt aus Berlin, dem ehemaligen Ost-Berlin.
Und wie sich jeder inzwischen denken kann wollte er gestern ein nahezu volles Paket Kaffee in den Müll werfen. Der Grund: „Der schmeckt nicht.“ … Pause … „Oder willst du ihn haben?“ Der Mülleimerdeckel war schon offen, ich hab ihn quasi in letzter Sekunde gerettet. Denn auch wenn ich keinen Kaffee mit Koffein trinke, bin ich doch zur Sparsamkeit erzogen worden. Außerdem wirft man intakte Lebensmittel nicht einfach weg.
Es gibt bei uns glücklicherweise keine Ost-West Streitigkeiten – dafür sind wir sicher auch alle n bisschen zu jung, wir verarschen einander höchstens mal, aber das ist in Ordnung und eher harmlos. Aber dieser Moment hat mich innerlich wieder etwas grübelnd gemacht: Wie schnell und intensiv sich Zeiten doch ändern.
in der 95
soeben genau so geschehen:
Wir gehen in den Supermarkt unseres Vertrauens – unseres Vertrauens, weil meine Frau in einer der Filialen selbst fast 10 Jahre gearbeitet hat – zwar nicht in dieser in der wir einkaufen aber immerhin. An der einen Hand ein aufgedrehtes Kind, an der anderen ne leere Kiste Leergut. Das ganze mal zwei macht meine Frau, mich, unsre beiden Jungs und zwei leere Kisten.
Es kamen uns auf dem Weg zur Leergutannahme (im hinteren Teil des Ladens) nach und nach vier Mitarbeiter entgegen, wir standen ne Weile rum und die letzte Kollegin sagte – als sie uns ein zweites mal entgegen kam, dass wiederum ihre Kollegin gleich kommen würde. Leergut als Kistengut wird in der winzigen Filiale noch händisch an ner Registrierkasse erfasst.
Wir standen mit dieser Mitarbeiterin nu noch n Weilchen rum, war nicht viel los und als dann endlich ein Kollege kam, der uns unser Leergut abnehmen konnte meinte er zu der jungen Kollegin, er habe doch jetzt Pause und ob sie das nicht selbst könne (offenbar konnte sie wirklich nicht, fragte ihn ja dann wie das geht). Er guckte ungläubig zurück und genau in dem Moment platzte meiner Frau der Kragen, schob beide Mitarbeiter bei Seite, hackte irgendwas in die Kasse ein, sagte ‚Hier, sechs-sechzig eintippen, dann Bon drücken‘ nahm den Bon aus der Kasse drückte die dem Mitarbeiter in die Hand und ergänzte ‚… unterschreiben kann ich den nicht auch noch selbst‘.
LEUTE – das Gesicht von dem hätte ich so gerne als Foto.
Nach erstem Stocken kam dann ganz fast kleinlaut die Frage, ob sie auch bei der Kette arbeite. Und sie entgegnete nur ‚Ja, in der 95, da hatten wir auch lange dieses antike System‘.
Ganz ehrlich, wäre ich nicht schon lange verheiratet, ich wär sofort auf die Knie gefallen und hätt ihr n Antrag gemacht – so geil. Bin immer noch voller Schmetterlinge, Glitzer und Federn
#sostolz
Abschliessend meinte sie zu mir, dass es doch ein no go sei, sich vor der Kundschaft – nachdem man sie erst ignoriert sich auch noch anzuzicken. Immerhin hätte sie auch ne Testkäuferin sein können.
Ich schwöre!
Der nächste Rechner, den ich mir kaufen werde, ist ausgelegt auf Betrieb mit Linux und nicht mit Windows!
Selten so einen Kampf erlebt wie das Installieren von Maya…..
🙁
Bei meinem Laptop und meinem Notebook hat das ja tadellos geklappt, nur beim Desktop schießt weiß der Geier was quer….
Das wäre jetzt der Moment für eine ‚farbige Metapher‘!!!
Druckqualität
Tintenstrahldrucker sind ja nicht so mein Ding. Als die Computerei bei mir im zarten Alter von ich weiss nicht mehr los ging, hatte ich zuerst einen Scanner und lange Zeit gar keinen Drucker.
Mein erster eigener Drucker war dann ein HP DeskJet 610c, der aber dermaßen bescheiden (und schnell wie ne Schnecke im Rückwärtsgang) gedruckt hat, dass ich ihn mit und Dank Tom schnellstens loswerden musste um ihn durch einen 695c zu ersetzen – die damit gemachten Ausdrucke waren meist auch das verschwendete Papier nicht wert. Dazu kam, dass ich eh recht wenig gedruckt habe. Irgendwann hab ich dann mal einen HP LaserJet 4M abgegriffen (wie, ist hier nachzulesen) und brauchte fortan den 695er fast gar nicht mehr. Das führte dazu, dass WENN ich denn dann doch mal etwas in Farbe ausdrucken wollte, das Ding eingetrocknet war. So oxidierte er letztlich einige Monde vor sich hin und wurde zum idealen Staubfänger. Mit dem 4M bin ich nach wie vor zufrieden, den 695er hab ich vor Jahren ab- und nie wieder aufgebaut. Wenn ich denn wirklich mal etwas in Farbe ausdrucken musste, durfte ich das im Büro machen – ich spreche da von Größenordnung 5-10 DIN A4 Seiten per anno.
Nun, Zeiten ändern sich. Es kommt dann und wann mal vor, dass meine Frau etwas farbig Ausgedrucktes benötigte und inzwischen den Kinder vom Kindergarten abverlangt wird, dass sie gewisse Sachen einfach mitbringen. Zuletzt ein Familienurlaubsfoto für den eigenen PortfolioOrdner. Natürlich kann ich zu nem Drogeriemarkt fahren und es dort mal eben ausdrucken lassen, doch ist klar absehbar, dass das Volumen steigen wird – und ehrlich gesagt, wie soll das Kind verkaufen, dass wir keinen Drucker haben, wo alle Welt weiß, dass ich als Informatiker die Familienbrötchen verdiene…
Lange Rede, kurzer Sinn – ein Farbdrucker musste her. Und da ich bei Tinte ein gebranntes Kind bin, wollte ich einen Laserdrucker. Nun laufen bei uns weder Betriebssysteme aus Redmond noch aus Cupertino. Und mein Bruder hat seinen Farblaserdrucker bis heute nur unter dem Redmonder Betriebssystem vollständig zum Laufen bekommen – also hab ich, ob der Erfahrung meines Bruders natürlich erstmal geguckt, was ich denn so nehmen könnte: Ein Samsung CLP-325 ists geworden, war grad im Angebot und für unser aktuelles und für die kommenden fünf Jahre erwartetes Druckaufkommen völlig ausreichend.
Aufgebaut, angeschlossen, installiert, läuft.
läuft? Naja… geht so. Nach Einstellerei war das beste Druckbild folgendes:

Ist ja nicht so der Knüller und das, obwohl ich ne Menge Feintuning betrieben habe. Das Ganze ist sogar eher enttäuschend. Es kommt zwar etwas Farbiges raus, aber vorzeigbar ist das nicht, genauer gesagt, es wäre mir peinlich, mein Kind mit einem solchen Ausdruck zum Kindergarten zu lassen. Wieder wegen Papa==Informatiker (true)
Nachdem ich alles Mögliche mehrfach probiert hatte, verschiedene Treiber, verschiedene Treibereinstellungen war guter Rat teuer. Ich saß auf der Terrasse und der Ausdruck lag im Sonnenlicht als mir die Struktur des Papiers auffiel und irre Ähnlichkeit mit den Druckfehlern aufwies. Ich benutze eigentlich chlorfrei gebleichtes Recyclingpapier. Weil es im 4M funktioniert und einem ein gutes Gefühl verleiht und einem Glauben macht, auch was für die Umwelt getan zu haben. Tatsächlich aber wird auf dem Papier nicht genug Toner aufgebracht oder fixiert, als das es flächig füllt, die Struktur des Papiers bleibt sichtbar. Also hab ich jetzt extra Papier für Farblaserdrucker eingelegt und siehe da:

Das Druckbild kann sich durchaus sehen lassen, der Unterschied ist extrem, das kommt auf den eingescannten Bildern leider nicht so deutlich raus wie in Realität. Und was ich daraus gelernt habe ist, dass bei Farblaserdruckern das Papier einen gewaltigen Anteil an der Qualität des Ausdruckes hat. Ein Tintenstrahler hätte die Struktur wohl kaum so deutlich herausgearbeitet. Sicherlich wäre auch da ein Ausdruck auf die Qualität gegangen – wie auch immer.
Jetzt kann ich ruhigen Gewissens die Kinder drucken lassen 😉
Hast Du geraucht?!
Als ich meine erste Zigarette geraucht habe, war ich gerade mal 13 Jahre alt…
Naiv und unvorsichtig wie ich damals noch war, habe ich diese in meinem Zimmer geraucht, Fenster auf und immer fleißig nach ‚draußen‘ geraucht.
Kurze Zeit später stand mein Vater in meinem Zimmer und fragte mich, ob ich geraucht hätte, er hatte den Rauch wohl doch wahrgenommen… Natürlich verneinte ich das!
Seit dem sind fast 25 Jahre vergangen, inzwischen rauche ich mehr oder weniger zu viel (das liegt jetzt im Auge des Betrachters 😉 ) und mein Vater darf auf ärztliche Anweisung gar nicht mehr rauchen.
Gerade eben kam ich in die Küche und bemerkte einen Geruch, den ich schon eine ganze Weile nicht mehr wahrgenommen habe, Zigaretten Rauch…
Kurzer Blick in den Hof und e voilà wer stand da und war am rauchen? Kleiner Tipp, also ich war es nicht.
Ob ich nun die Retourkutsche fahre?
JA aber sicher das! 😈
Was die können, können wir schon lange!
Es war 2000, das Jahr des Millennium, als ich das vorletzte Mal zur Hallenberger Osternacht gefahren war…
In frühester Kindheit, da kann ich mich noch dran erinnern, hatte ich Angst vor dem Spektakel 😉 , spätestens aber, als ich ins Flegelalter kam, hatte sich dieses geändert…
Krach, Lärm und Radau waren von da an ja in 😎
Wenn man aber seine Jugend in Hofgeismar verbringt, hat man nicht allzuviele Möglichkeiten zur besagten Osternacht zu kommen…
Wobei mir noch ein Besuch von 1991 in Erinnerung ist, an dem Tag, mehr durch Zufall als denn geplant, habe ich meine Tante Elly das letzte Mal gesehen, als wir (meine Brüder, meine älteste Nichte und ich) spät Abends unangemeldet gegen 21 Uhr bei ihr klingelten, weil wir die Zeit bis zum Beginn überbrücken wollten…
Der nächste Besuch war erst im Jahr 1999 geplant, aber Snake nötigte mich, auf halber Strecke, umzudrehen… 🙁
2000, startete ich den nächsten Anlauf! Dieses mal mit Sven, der mit dem Begriff und der Beschreibung auch nicht wirklich was anfangen konnte.
Erstaunt schaute er mich an, als auf einmal die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet wurde und das Spektakel seinen Lauf nahm. 🙂
Anschließend machten wir uns wieder auf den Weg ins Outback, und als wir so warteten, dass der Verkehrsstrom eine Einfädelung auf die Hauptstraße ermöglichte, sagte ich den betreffenden Satz und schaltete das Radio an, sowohl der CD-Player, die Endstufe als auch die Boxen gaben alles!
Es erklang:
Und obwohl es Ostern war, war es sehr warm, alle Fensterscheiben waren unten…. Und die älteren Damen die neben dem Wagen standen und nur Sven sahen, der sich wohl am liebsten im Fußraum verkrochen hätte, erschrocken drein blickten, erhöhte ich noch die Lautstärke
Wird Zeit, dass ich da mal wieder in die Heimat komme!
Verlorene Wette
Für gewöhnlich wette ich ja nur, wenn ich weiß, dass ich auch gewinnen kann oder aber mir felsenfest sicher bin, dass ich diese Wette auch gewinnen werde.
Jetzt ist es halt doch mal passiert, dass ich eine Wette verloren habe.
Wettschulden sollte man auch bezahle, das ist klar!
Das dumme ist nur, ich weiß gar nicht mehr, um was gewettet wurde…
😕
