Der kollegiale Depp

Die schöne Anonymität des Internets, in der sich viele immer noch wähnen, ist, oder sollte zumindest, für diese Zeitgenossen mit den Zeiten des Web 2.0, vorbei sein.

Leider ist die Intelligenz dieses einzelnen humanoiden Individuums: endlich!

Wenn ich in einer Tour Andere als Depp und / oder Idiot bezeichne, der nichts auf die Reihe bekommt, und sich diese Person auch noch in meiner FaceBook Freundesliste befindet, dann sollte man so intelligent sein, und Vorkehrungen treffen, dass diese Person oder Personen , dieses alles nicht lesen kann / können, wenn man schon nicht genug Mumm aufbringt um es real im wirklichen Leben mit den Leuten zu klären.
Aber nein, dort macht man weiterhin so, als wenn nichts gewesen ist oder wäre.

Dazu dann auch noch Tatsachen behauptet, die schlichtweg erfunden und erlogen sind, der sollte spätestens wenn er den finalen Schuß in den Rumpf erhalten hat, doch refklektieren, was gerade schief gelaufen ist.

Aber selbst hierzu fehlt die Intelligenz, scheinbar!

Mittlerweile habe ich hier einen ganzen Ordner mit Screenshots, der fast täglich größer wird, und irgendwann ist ein Punkt erreicht, da sende ich diesen einen Ordner an meinen Anwalt.

Und ich weiß ja nicht, wie gut Deine RechtschutzVersicherung ist, immerhin muß diese ja schon einige laufende Verfahren bezahlen, aber ich versichere Dir, meine ist besser!

Also, halt Dein vorlautes Mundwerk, aus denen ohnehin weniger produktives kommt als aus dem Vesuv, und sieh ein, dass Du auf ganzer Linie verloren hast!

Verloren hast Du aber nicht aufgrund der ganzen Deppen, wie Du uns immer wieder gerne genannt hast, sondern ganz alleine wegen Deiner Intelligenz und Einstellung.

Aber wenn Du willst *Name zensiert*, ich lasse gerne meine Kontakte zu den Speditionen in Kassel spielen, dort lernst Du wenigstens was ein Fuhrmann in der heutigen Zeit wissen und leisten muß! Und glaube mir, alle zwei Tage zu Hause bist Du dann nur in Deinen Träumen!

Lieblingsbegriffe Herbst 2013

Aktuelle Lieblingsbegriffe von mir und meiner Frau sind in diesem Herbst

  1. akustische Schokolade
  2. Geschmacksorgasmus
  3. Synapsenfasching

Den ersten Begriff hab ich von nem J.B.O. Konzert, woher der zweite stammt – keinen blassen Schimmer. Der dritte fiel mir auf einer sozial-medialen Plattform ins Auge.

Die HUB-Story

Um ehrlich zu sein, war ich ja so gar nicht begeistert wie es vor einigen Wochen hieß: „Wir haben da einen neuen Kunden, mit einer Direktfahrt zum HUB in Homberg (Efze).“

Noch dazu, dass ich das Versuchskaninchen spielen sollte, gefiel mir ja so rein gar nicht, aber ich kannte ja die Gegend, wie man meinte. 😉

Nein, für mich hatte das was von SystemVerkehr, etwas was ich für mich ja nie in Betracht gezogen hatte, aber Anordnung ist Anordnung und so fuhr ich eine Woche diese Tour, da es eher schwer ist, den auf dieser Tour gesetzten Fahrer wieder in unseren eigentlichen Dispositions-Plan zu reintegrieren, fuhr erst in der zweiten Woche ein Kollege.

Erst in der dritten Woche kam ich wieder auf die Tour und seitdem fahre ich diese, mit einer einmaligen Wochen-Unterbrechung, bis heute.

Am Anfang fuhr ich nur den sogenannten Überhang, also alles, was nicht auf den LinienZug paßte, und hatte somit im Grunde auch keinen Zeitstreß. Dann aber kam ich auf die reguläre Linie und da hatte ich am Anfang so meine Probleme mit, Zeitdruck, Wartezeit, Schichtzeit…, daher schrieb ich auch auf Twitter

Jedoch, nach zwei Wochen, konnte ich mir das ganz gut auf Dauer vorstellen, noch zudem, wo ich inzwischen mit der Nachtschicht des HUBS ins Gespräch gekommen war.

Und nun ist es zum Ende einer jeden Woche schon fast ein Kampf, meinen Disponenten dazu zu bringen, mich auf dieser Tour zu lassen. Denn, sie macht mir unheimlich viel Spaß!

Ja doch, das muß ich zugeben!

Diese Tour hat ein wenig von meiner alten Arbeitsstelle, nur den Kunden und mich. Denn das fehlt mir am meisten, selbst die Verantwortung übernehmen und gerade stehen, wenn was schief läuft.

Job Angebot!

Was mache ich denn falsch????

Man kommt beim Kunden zum wiederholten Male auf den Hof um zu laden….

Man stellt den Lkw an die verordnete Stelle….

Man steigt aus und begrüßt erst einmal ganz höflich wie es sich gehört, die auf dem Hof befindlichen Leute….

Man grüßt auch ganz normal den Chef / Inhaber der Firma, wo man laden möchte….

Soweit ja auch alles ganz normal!

Auf einmal platzt besagter Chef mit einer einfachen, dem Gesichtsausdruck nach, mehr als ernst gemeinten, Frage heraus….

Wann fängst Du bei uns an?!?!?!

Das war der Moment wo ich schlucken mußte und mal nicht wußte wie ich jetzt am besten reagiere!

Harte Worte!

Gestern in Homberg:

Ich meldete mich wie gewohnt an, und hielt wie auch immer einen kurzen Plausch mit dem HUB-Mitarbeiter.

Und ganz ehrlich, was alle immer wieder gesagt haben, dass das ein sehr störrischer, unhöflicher Zeitgenosse ist, ich kann das nicht bestätigen!

Zum Ende wünschte ich ich ihm noch ein schönes Wochenende er mir auch und er sagte dann:

Montag, dann in alter Frische!

Das jedoch mußte ich verneinen, und erklärte ihm auch, dass ab Montag wieder der reguläre Fahrer auf der Tour sein würde.

Sein Gesichtsausdruck sprach förmlich ganze Bibliotheken.

Da fragte ich ihn auch ganz unverblümt, was denn der Fahrer hier für Probleme hätte.

Als Antwort kam:

Der Fahrer hat hier keine Probleme! Der Fahrer IST das Problem!

Wach werden

Da gibt es mehrere Methoden….

Kaffee, das Dingen wo man sich irgendwie bewegt und die komischsten Sachen obendrein dabei machen muß, wie hieß das doch gleich?, Zigaretten und unter Garantie noch Dutzende mehr!

Oder man übergeht diesen Teil des Tages und bleibt einfach im Bett…