Plan D – Zweiter Teil

Na dann will ich mich mal auf die Strümpfe machen und meinen Vater den Gefallen tun ihm seinen Laguna wieder auf den Parkplatz stellen…

Kaffee ist soweit fertig, die Tasche gepackt (ich reise ja nur mit kleinem Gepäck :mrgreen: ), gleich noch schnell die Nummernschilder schnell an den Lancia schrauben und dann geht es auch schon los…

Tschakka!

Eiskalt geklaut! Also den Gedankengang…

Frederike nennt es den Freitagsfüller #76, den Füller nehme ich mal nicht auf, aber ihre Gedanken münze ich auf mich mal um…

1. Heute morgen ohne Wecker pünktlich um 7 Uhr wach geworden… hätte aber ausschlafen können, total gerädert.

2. Ich bin nicht perfekt , na und, was soll’s ! (Das kann ich für mich so stehen lassen)

3. Ich habe das Sabbelwasser vergessen einzuholen.

4. Neuerdings geht mir Musik tierisch auf den Piss!

5. Am liebsten möchte ich jetzt dass Winter ist.

6. „Eine Leiche zum Dessert“ ist der beste Film, den ich bisher gesehen habe, in diesem Jahr.

7. Wochenende, da wo man Freizeit hat…. Morgen düse ich mal eben schnell los den Laguna abholen und Sonntag bin ich auf Kaffee und Kuchen in Hofgeismar, sofern ich mich nicht mehr drücken kann doch noch bei einem Umzug zu helfen…

Liebe Pkw-Fahrer #01

Eine kleine Anmerkung in eigener Sache, in diesem Fall an die Dumpfbratze im roten Ford Fiesta in/bei Vellmar…

Der Beschleunigungsstreifen dient dazu, sich in den fließenden Verkehr einzufädeln, sprich einzuordnen!

Hierbei ist zu beachten und zwar zwingend ❗ , dass man entweder beschleunigt um schneller zu sein, als der fließende Verkehr, oder aber man lässt sich etwas zurück fallen, um hinter dem Fahrzeug des fließenden Verkehrs auf die Fahrbahn zu gelangen.

Es ist also sehr kontra-produktiv, auf exakt die gleiche Geschwindigkeit wie der fließende Verkehr zu beschleunigen, das bringt nichts!

Auch ein wildes Hupen bewirkt in diesem Moment nichts, außer, dass evtl. die Zeit fehlt die Bremse zu betätigen um langsamer zu werden, oder aber Gas zu geben um schneller zu werden, aber es war ja nicht ich, auf den die Betonwand näher kam… :mrgreen:

Von mir aus, kannst Du hupen, bis der Notarzt kommt!

Weder werde ich jemals in solchen Fällen bremsen, noch die Gesetze übertreten, außer, da mache ich die Ausnahme, es handelt sich um Kollegen und selbst da differenziere ich.

Merk Dir das also für die Zukunft, Du Sumpfkuh!

Wirtschaftskrise? Wenn ich das Wort Krise noch einmal höre

dann bekomme ich eine Krise!

Und das will ich keinem geraten haben, was das bedeutet, wenn ich eine Krise bekomme!

Bislang hat das noch jeder bereut, da in Schussweite gewesen zu sein, aber langsam und so ganz allmählich nähere ich mich diesem Punkt.

Oder anders ausgedrückt:

Kein Wunder, dass meine Vorgängerin, einen an der Raspel (Burn-Out-Syndrom) bekommen hat!

Einmal Lenkgetriebe tauschen … Plan C

Ich weiß schon, warum ich nie selber was an einem Pkw und oder Lkw repariere, was über den Austausch von Lampen und Sicherungen hinausgeht…

Abgesehen davon, dass ich ohnehin keine Ahnung habe, was man wie wo machen müsste… 😉

Nachdem ja ein defektes Radlager den Plan A über den Haufen geworfen hatte, und Plan B aufgrund der Service-Wüste Deutschland nicht in Angriff genommen werden konnte, kam Plan C an die Reihe.

Das Lenkgetriebe austauschen, Lancia auf einen Pkw-Trailer und dann ab zu Svens Familie… 🙂

Gesagt getan, der Trailer war schnell organisiert, schneller als ich eigentlich dachte, auch wenn Ben (der im übrigen nicht wirklich so heißt, es ist sein Spitzname, sein eigentlicher Name fängt mit einem „S“ an :mrgreen: ) im Urlaub weilte, rief ich seinen Chef an, der mir auch sofort einen Trailer zur Verfügung stellte.

Die Umsetzung der Aktion Getriebe-Tausch fing also mit guten 5 Stunden Verspätung an, hier ein erster Blick unter die Haube, um sich den globalen Überblick zu verschaffen.

Premiere hatte auch mein Wagenheber, denn diesen Audi hatte er noch nie angehoben, aber da das Rad runtermußte….

Nachdem das alte Getriebe ausgebaut war, die Manschette auf mein neues aufgezogen war, ging Plan C in eine Pause, nicht zuletzt wegen der bereits fortgeschrittenen Dunkelheit und auch der einsetzenden Nachtkälte.

Alles, wurde im Kofferraum zwischengelagert…

Hier einmal die beiden Getriebe, oben mein altes, unten das was ich von Sven bekommen habe…

Kurz nach 9,30 Uhr am Sonntag Morgen ging es dann „fröhlich“ weiter…

Die Zeit verstrich, und gegen 14,30 Uhr war dann alles wieder da, wo es hingehört. Lenkgetriebe eingebaut, Anlage entlüftet (dabei festgestellt, warum das alte den technischen KO erlitten hat)…

Ein letzter Blick in den Kofferraum, ob auch wirklich nichts vergessen wurde…

Jetzt konnten wir uns dem restlichen Teil von Plan C widmen, Lancia auf den Trailer und los…

Allerdings, hatten wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn der Audi wollte nicht anspringen, selbst mit Überbrückungshilfe (da Verdacht auf ‚leicht‘ erschöpfte Batterie) half nichts, alle Stecker noch einmal nachgesehen, gelöst und wieder angeschlossen, nö, der Audi wollte nicht so recht.

Dann aber sprang er auf einmal doch an, das war kurz vor 17 Uhr. 🙁

Kurze Rechnerei wegen der reinen Fahrtzeit, das ganze dann in Korrelation zu Svens Arbeitsbeginn, alles unter der Berücksichtigung, dass ich wieder nach Hause musste, dabei meinen Arbeitsbeginn im Auge…

Wir konnten es drehen und wenden, aber Plan C konnten wir hier und jetzt vergessen und zu den Akten legen.

Plan D, der Lancia bleibt hier und Sven fährt mit meinem Audi, da der Laguna derweil in Holzminden verweilte und auf die Rückkehr von meinem Vater wartete. Sven sträubte sich da ein wenig, mit meinem Wagen loszufahren, letztendlich willigte er doch ein, allerdings mit der kleinen Änderung, ich fahre ihn zum Laguna und er fährt mit diesem.

So kann ein Wochenende vergehen, was man zwar so nicht geplant hat, das Schicksal es aber doch so und nicht anders wollte, allen Beteiligten an den Nerven gezerrt hat und Schlussendlich nur die Hoffnung lässt, dass doch wieder alles gut werden wird.

The First Contact

Es fing so relaxt an, das letzte Wochenende…

Kurze Fahrt nach Kassel, Sven vom Bahnhof abgeholt, kurzer Schleif, im wahrsten Sinne des Wortes, über die Zulassungsstelle und dann nach Hofgeismar…

Hier war noch alles im „Grünen Bereich“, Sven sieht zum ersten Mal seinen, wie er ihn nennt, Heizöl-Ferrari.



Damit nahm das Grauen des Wochenendes seinen Lauf….



Keine 10 Minuten später, wurde ein so schön und perfekt durchgeplantes Weekend jäh durcheinander geworfen.