Dass mein Haus kein Neubau sondern ein Fachwerkhaus unbekannten Baujahres ist, dürfte ja bekannt sein…
In den letzten 20 Jahren, welche ich nun schon hier wohne, sind die verschiedensten Modernisierungen und zum Teil auch Sanierungen erfolgt. Bleibt ja irgendwie nicht aus.
Neue Heizung, neue Elektrik (wenngleich ich immer noch nicht weiß, wo hier der ganze Strom bleibt), neue Böden und neue Decken, das Fachwerk wurde wieder hervorgeholt, ein Teil der alten Eichenfenster (gegen meinen Willen) durch moderne zweifach und zum Teil dreifach-verglaste Kunststoff-Fenster ersetzt, und ein Ende der ganzen Maßnahmen ist bislang nicht abzusehen. 😉
Als ‚kleine‘ Hausarbeit zwischen den Jahren hatte ich mir vorgenommen, endlich die Zimmerdecken im ersten Geschoss zu isolieren, das dafür notwendige Styropor habe ich ja in den letzten Monaten in Dortmund abstauben und somit schon einmal eine Menge Geld einsparen können. 😛
Nur habe ich meine Rechnung mal wieder ohne den Wirt gemacht… 😐
Die leicht ‚welligen‘ Decken machen eine einfache Verklebung leider fast unmöglich, ich müsste erst die Decken ausgleichen, damit ich das Styropor unter eben jene kleben kann ohne dafür Unmengen an Klebstoff aufwenden zu müssen.
Geizig wie ich ja manchmal sein kann
, schied diese Variante natürlich aus!
Jetzt werden die einzelnen Platten nicht mehr verklebt sondern an die Decke geschraubt, ein leicht erhöhter Aufwand, aber es funktioniert, und nur das zählt.
Bislang habe /-n ich / wir hier noch immer alles hinbekommen, da soll es doch mit dem Teufel zugehen, wenn es diesesmal nicht der Fall wäre! 😈
oh, lieber Tom, Du hast wohl noch nicht gehärt, dass die Wärmeleitfähigkeit von Metallen (= Schrauben) grösser ist als die von banalem Kleber 😕
aber egal, was zählt ist nur der Wille
Was? Metall leitet? Ja wieso hat mir das denn keiner gesagt?! 😉
Keine Sorge, der Wärme-Leit-Verlust ist stark reduziert, nicht auch zuletzt aufgrund der 10 cm dicken Styropor Platten.
Auf das Styropor kommt anschließend noch ein schöne ‚Deckschicht‘, da halten sich diese Verluste dann wirklich in Grenzen.
Ich hätt ja von der anderen sSeite aus gedämmt 😛
Der Dachboden ist ja gedämmt, aber das nutzt mir ja nur sehr bedingt was in meinen Räumen…
auch der boden vom dachboden? *verwirrtguck*
soa hunger *umguck*
Jein…
Die Ursprungsdecken und somit die Böden des sich darüber befindlichen Stockwerkes sind nach den Maßstäben der Wärmedämmung im Baujahr natürlich auch gedämmt…
Aber was um 1800 modern war, muss ja heute nicht mehr so ganz zutreffen 😉 Da der Dachboden aber unter anderem die Märklin Eisenbahn-Anlage enthält ist er natürlich gemäß den modernen Richtlinien der Wärmedämmung von 2010 isoliert… Nur bin ich nicht der Meinung, dass sich das von oben nach unten ‚überträgt‘ *g*
Jetzt wo Du eine Eisenbahn-Anlage erwähnst, wird es interessant 🙂
Ist aber keine wirklich große Anlage und fertig ist die auch noch lange nicht.
Auch da wartet noch eine Menge Arbeit, Rückenschmerzen und pure Verzweiflung…
Mit den ganzen Schrauben sieht das am Ende bestimmt wie Industrial-Design aus. Schon mal über Faserartige Dämmstoffe nachgedacht? Ach ja… die gabs ja nicht gratis in Do 😉
*g*
In der Tat, die gab es da nicht 😉
Das Styropor wurde und wird als Müll betrachtet, daher auch das kostengünstige abstauben… Wenn es mich nun ein paar Schrauben kostet, die ich ohnehin im Keller liegen habe, da kann ich dann mit leben. 😛