Höhö, wieder watt Neues!

Habe vorhin von meinem Nachbarn erfahren, daß ich mein Haus verkaufe.

Wüßte ich noch gar nicht …

Aber man lernt ja jeden Tag aufs Neue hinzu. …

Datt könnte Euch hier allen so passen, was?

Nein, das Haus und Grundstück sind seit nunmehr 27 Jahren im Besitz der Familie und so lange wie ich will und oder lebe, wird sich das auch nicht ändern!

„Ich verlange mehr Respekt!“

Letztens bekam ich durch Zufall eine Unterhaltung mit, in der es um Respekt gegangen ist.

Einer der Beiden, obendrein der Jüngere, verlangte von seinem Gegenüber, daß man ihm mehr Respekt erweisen soll und wohl auch muß.

Nunja, Respekt ….

Ich wurde erzogen, daß Jüngere den Älteren grundsätzlich, und ganz gleich in welcher Beziehung sie zueinander stehen, Respekt zu zollen haben!

Warum ich das so deutlich sage?
Ganz einfach, ich war es schließlich, der jedesmal von zwei Personen gemaßregelt worden bin, wenn ich den gebürtigen Respekt den Eltern meines Vaters und auch ihm gegenüber habe vermissen lassen.

Da spielte es auch keine wie auch immer geartete Rolle, was diese Personen gerade getan hatten oder grundsätzlich dachten.

Nein, ich der Jüngere, hatte den Älteren Respekt zu zollen!

Allein der Gedanke, heute jetzt und hier, daß ich einem älteren Menschen, keinen Respekt erweise, würde sowohl meine Großmutter als auch meine Mutter im Grabe rotieren lassen.

Umso mehr kommt natürlich daraus auch der Rückschluß, daß ich, jetzt wo ich die 40 überschritten habe, von wesentlich Jüngeren ebenfalls Respekt verlange!

Respekt innerhalb der Familie, und auch da bin ich das Parade-Beispiel, ist das Element, was die Familie zusammenhält. Mein Vater und ich waren immer Feuer und Wasser, wirklich harmoniert haben wir nie, die Gründe dafür sind tiefgründig und für mich auch heute, 28 Jahre nach dem Tod meiner Großmutter, 12 Jahre nach dem Tod meiner Mutter und 14 Monate nach dem Tod meines Vaters, unverzeihlich, —- nein, ich werde die Gründe niemals vergessen.

Jedoch, meinem Vater gegenüber hatte ich Respekt, vielleicht nicht so, wie er sich das gewünscht hat, aber ja, ich wußte immer, daß das was er sagte und tat von Erfahrung und Willenskraft zeugt.

Respekt Fremden gegenüber, wenn ich jemanden kennen lerne, dann gebe ich ihm immer und grundsätzlich einen Respekt-Bonus, was diese Person dann daraus macht, liegt ganz alleine an eben welcher.

Und diese Person kann das erheblich ausbauen, oder aber vernichten und ins Gegenteil verkehren.

Leider, und das meine ich wirklich so!, haben es zwei Personen, mit denen ich tagtäglich zu tun habe, dermaßen vermasselt, muß ja jetzt irgendwie den Bogen spannen um zum Ausgang des Posts zurück zukommen, daß ich denen nicht einmal mehr glaube, wenn sie mir „Guten Tag“ wünschen.

Für eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit sind das jetzt nicht gerade wirklich die besten Voraussetzungen. ….

Kirsten 3.0 reloaded

Letzten Montag hatte Kirsten (mein Navi) 2.0 den Dienst verweigert, auch während der Woche hat sie sich nicht mehr zum Laufen bewegen können.

Also mußte ein Ersatz her, es ist wieder ein Becker, und ich bin schon gespannt, worin sich die beiden Geräte unterscheiden werden.

Aber, was viel interessanter ist, da ich letzte Woche ohne Navigationssystem unterwegs war, und nein das werkseitige System von MAN ist für die Tonne!, ist mir erst aufgefallen, daß ich inzwischen die StandardKunden und AusnahmeKunden kenne.

Die ganze letzte Woche habe ich alle Kunden, selbst in den Niederlanden, ohne Navi erreicht, allein aus dem Gedächtnis.

Jetzt mag der Eine oder Andere sagen, daß das doch super ist, ich sage aber daß es inzwischen Routine ist.

Ich hasse Routine!

Und wieder einmal wird es Samstag

Gut, ich will mich nicht beschweren.

Der Deal mit meiner Dispo besagte, daß ich die Tour fahre, auch wenn es rechnerisch knapp mit dem Freitag werden würde.

Aber mein Kollege sagt mir immer, daß ich nicht immer alles negativ sehen soll, also Shit Happens.

Gestern hat mich der Kunde bei der Entladung und dann der Nächste bei der Beladung lange stehen lassen, dann kam ein Stau dazu und ich kam nicht mehr soweit, wie ich es hätte schaffen müssen, damit ich heute unter Garantie Freitag ins WochenEnde komme und Scotty in die Werkstatt.

Trotz alledem lag ich heute bei der Ankunft beim Kunden gut in der Zeit, mußte ja schließlich keine Rückladung aufnehmen, sondern konnte gleich durchstarten.

Und wieder ein Stau, diesesmal nicht Zierenberg sondern Nürnberg ….

Der brachte alles zum kollabieren und so werde ich ganz entspannt am Samstag in Paderborn aufschlagen, meinen Auflieger ganz provokantiv in den Weg auf dem Hof abstellen, Scotty ausräumen und anschließend in die Werkstatt bringen.

Vor 9 Uhr werde ich am Montag nicht anfangen, und auch wenn meine Dispo jetzt noch nicht weiß, was ich nach der Entladung anliegt, ich weiß das jetzt schon!

Denn nicht umsonst wurde ich heute in der Ober-Pfalz von der Pförtnerin begrüßt mit:

Was willst Du denn schon wieder hier?! Willst eine mitrauchen?

Auch wenn ich eigentlich Linie fahren, und was anderes ist diese Tour ja nicht, nicht mehr sonderlich seit Attendorn und Medebach prickelnd finde, an diese Tour kann ich mich wirklich gut gewöhnen!

Ein Umstand, den mein Chefdisponent nur noch akzeptieren muß!!!

Der 6. Mai 1945

Tage nach dem Fall von Berlin, 3 Tage vor der Kapitulation der Wehrmacht ….

Breslau

Hauptstadt von Schlesien,

Kleinod an der Oder,

Residenzstadt,

vom Gau-Leiter zur Festung erklärt ….

Wir Schlesier kämpften lange um unsere Stadt, heute vor 67 Jahren erfolgte leider erst die Kapitulation und somit die Übergabe an die Rote Armee.

Ich war nie in Schlesien und demnach auch nicht in der Stadt Breslau, aber ich danke der polnischen Regierung, den polnischen Zwangseingesiedelten und jedem der mit dazu beigetragen hat, die historische Erscheinung der Altstadt wieder herzustellen!

Danke!

Der Name Scotty war völlig richtig gewählt

Bezugnehmend auf die Aussage von Botschafter Sarek, ….

JA!

Der Name Scotty war, damals, im Juni 2013 im Morgengrauen, des 12. Tages des Monats, richtig gewählt.

Mein neuer Chef-Disponent gab letzte Woche sein Bestens, bereits seit letztem Mittwoch, um dafür zu sorgen, daß ich erst Samstag nach Hause kam. Jedenfalls ist das mein Eindruck.

Auch standen alle Fakten und Zeiten auf seiner Seite, hatte ich doch am Freitag, nachdem ich an meiner Ladestelle angekommen war, 5.20 Stunden an Arbeitszeit verbraucht …..

Laden sollte ich in Kasendorf, 359 km vom Standort Paderborn entfernt.

Rechnerisch, eine Unmöglichkeit mit 4 Stunden und 40 Minuten noch nach Paderborn und damit am Freitag ins Wochenende zu kommen.

Scotty abgeparkt auf dem Gelände des Terminal 2 in Paderborn ….

Und alleine dieser Comic Blick meines Chef Disponenten, als ich gestern mit Lkw vor ihm Stand, Gold wert!

Von Scotty Lernen, heißt Siegen Lernen!

Vielleicht kapiert das ja auch meine neue Dispo, bevor es zu spät ist ….