Vor Einem Jahr, oder als die A5 in Richtung Süden vollgesperrt war

Es war der 19. Mai 2014, kurz nach 12 Uhr, als ich gerade aus der Verladung herauskommend, meinen Disponenten angerufen habe um ihm mitzuteilen, dass ich gleich beim Kunden los käme.

An diesem Tag, war ein Unfall auf der A5 Richtung Frankfurt für eine Vollsperrung verantwortlich, die zu erheblichem Rückstau geführt hat, ebenso waren die offiziellen und inoffiziellen Umleitungsstrecken auch überlastet.

Mein Disponent meinte nur zu mir,

Prima! Komm nach Attendorn, sattel um und morgen 12 Uhr ist Dein Termin, wieder beim Kunden. Wie Du das hinbekommst, ist Deine Sache, tschüß!

Ehrlich gesagt, in dem Moment hätte ich ihn am liebsten in der Luft zerreißen können, die einfache Fahrt, ohne Hindernisse betrug gute 6 Fahrstunden.
Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon an die 4,5 Stunden Lenkzeit hinter mir.
Dazu dann das Problem der Vollsperrung, was einen erheblichen Umweg bedeutete, verbunden mit Zeitverlust. Natürlich habe ich ihn da noch drauf angesprochen.

Ich zitiere ihn jetzt einfach mal:

Ich weiß, wie es auf der A5 aussieht, aber wenn das einer schaffen kann, dann Du, Gute Fahrt!

Nachdem ich beim Losfuhr, blieben mit exakt 12 km um mich für die A38 oder eine der A4-Varianten als Alternative zu entscheiden. Ich nahm die A4.

Mit Pauken und mit Trommelschlag, gen Westen, immer noch nicht schlüssig wie ich fahren sollte, hoffte jedoch dass bis Kirchheim die Vollsperrung aufgehoben worden war.

Natürlich war das nicht der Fall…

Kirchheim, Hombergf/Effze, Frankenberg, Winterberg, Schmallenberg, Lennestadt, Attendorn, dies war zum Schluß meine auserkorene Fahrstrecke.

Am nächsten Tag um 12.05 Uhr stand ich wieder beim Kunden in der Entladung.

Und alles war wieder gut!

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