Die Sache mit Anweisungen

Anweisungen sind dazu da, um gewisse Grundregeln aufzustellen, gut kann ich ja mit leben, eigentlich.

Mein Chef hatte mir damals einige dieser Regeln mit auf den Weg gegeben, waren nicht viele, aber inzwischen habe ich fast alle über den Haufen geworfen, diese waren:

  • niemals machen wir die rechte Seite auf
  • nach Uslar fahren wir nur ohne Anhänger
  • unter gar keinen Umständen mit Anhänger in den Haupt-Versand fahren
  • und im Wareneingang hat der Anhänger auch nichts zu suchen

Jede dieser Anweisungen habe ich missachtet, zum Teil, und das gebe ich gerne zu, aus Faulheit, zum Anderen um mir die Arbeit zu erleichtern oder aber den Wünschen des Kunden nach zu kommen. (Das hätte allerdings meine Vorgängerin wohl nicht gemacht….)

Eine Anweisung allerdings, die noch Bestand hat, wird morgen wohl fallen…

  • für Kassel setzen wir den Anhänger nicht ein!

Es sei denn, dass man mich morgen nicht mit einer Dortmund Fahrt überraschen wird, nach dem Gespräch heute in Dortmund, gehe ich aber einfach mal davon aus, dass dem so sein wird.

Ich kann mir zwar schöneres vorstellen, als das Gespann rückwärts auf eine Hauptstraße zu schieben, aber entweder morgen, oder aber gar nicht. Und aber gar nicht, geht schon mal gar nicht!

3 Kommentare

  1. @Sandra: 🙂

    @Ralf: Ich kenne natürlich die Gründe weswegen ich den Anhänger in diesen Fällen nicht einsetzten soll / sollte, und jeder dieser Gründe war und ist richtig gewesen.
    Allerdings, und da kommt das menschliche Naturell hindurch, aus der EINEN Ausnahme wird dann sofort die Gewohnheit, und daher sage ich auch für Kassel ist das Dingen TABU. 😉

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