Kraftstoff und Steinbock

Auch wenn man es nicht für möglich halten sollte, aber doch ja, da gibt es Gemeinsamkeiten!

Der Steinbock springt die Steilhänge hoch und runter und so ähnlich verhält sich momentan der Preis für einen Liter Kraftstoff.

Heute morgen, um 7,35 Uhr kostete der Liter Diesel (ohne Ultimate) 1,189 Euro, gegen 11 Uhr sprang er hoch auf 1,259 Euro, 16.30 Uhr leichter Fall auf 1,249 Euro und um 20,30 Uhr kleiner Sprung nach oben auf 1,269 Euro.

Effektiv haben wir also eine Preissteigerung innerhalb von knapp 12 Stunden um 8 Euro-Cent, was mal eben (sofern man wie ich das Ganze mal in eine richtige Währung umrechnet) 15,65 Deutsche Pfennig sind.

Ich mag mich ja irren, aber früher hat es keine Sprünge von fast 16 Pfennig an einem Tag gegeben, im Gegenteil bei einem Sprung von mehr als 6 Pfennig ging schon ein Aufschrei durch das Land.

Und nein, mir kann keiner erzählen, dass das die Schwankungen auf dem Rohöl-Jahresmarkt sind, die hier durchschlagen, soviele Scheichs, können nicht auf einmal Schnupfen haben.

2 Kommentare

  1. Wohl eher Angebot&Nachfrage. Morgens haben alle verpennt und wollen … ähmmm … müssen ganz schnell zur Arbeit. Da tankt keiner weil keiner Zeit hat, die Lagertanks sind aber bis zum Rand voll weil in der Nacht aufgefüllt. Angebot groß, Nachfrage niedrig = Preise unten.
    Ab mittags kommen dann die Muttis und Opis zum Tanken, abends dann die Berufstätigen die auf den Weg nach hause „noch eben“ tanken wollen. Die Lagertanks sind aber mittlerweile nicht mehr ganz so voll. Angebot begrenzt, Nachfrage groß = Preis hoch.

    Ich tank immer so gegen 3 oder 4 Uhr morgens. Dann ist a) die Tankstelle schön ruhig und leer b) war gerade der Tankwagen zum Nachfüllen da und c) sind die Preise noch auf dem Nachttief eingefroren.

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