Ein defekter Gabelstapler und mein Tag war gerettet

Der Tag fing so gut an, und dann wurde es dunkler und dunkler….

Meinen ersten Dämpfer bekam ich, als ich heute morgen bei Sven seinen Fahrtbericht Essen – Hamburg gelesen hatte. Kurz entschlossen, verlegte ich meine Abfahrt nach Dortmund um eine Stunde nach vorne, zum Glück kann ich nur sagen.

Knappe drei Stunden brauchte ich, bis ich genervt und abgespannt dort ankam, und am liebsten wäre ich da geblieben, ganz ehrlich. Die Nachrichten verlauteten bis dato auch nichts gutes, Stop-and-Go verschneite und tlw. glatte Straßen…. Viel Spaß auf der Rückfahrt, dann auch weil es so schön ist, ohne jegliche Ladung.

Über den oder die Vollpfosten rege ich mich jetzt nicht schon wieder auf…. Gab genug auf den Fahrten.

Wieder fast drei Stunden und ich war endlich in Hofgeismar, wieder laden und ab nach Kassel und Umland.

Die Straßen waren hier erstaunlicherweise frei, kein Schnee. Während der Fahrt nach und in Kassel, war ich zum ersten Mal an diesem Tag am telephonieren, mein Handy war und ist auf lautlos gestellt, hatte nur durch Zufall drauf gesehen und zwei Anrufe in Abwesenheit registriert. So kam es dass ich nach, wie lange ist es her?, ewigen Zeiten mal wieder mit Sven in Hamburg telephoniert habe. (Äh wieso Du das letzte mal aus der Leitung geflogen bist, und ich ohne es zu merken einen Kunden dran hatte, habe ich noch nicht ergründet, sry!)

Bei der letzten Anlaufstelle, bekam ich die Info, der Stapler sei defekt.
Jetzt hätte ich, ja wieder fahren können, keiner hätte mir da einen Vorwurf gemacht, und eigentlich wollte ich immer noch nur nach Hause, aber ich blieb.

6 Paletten mit Alu-Blöcken und anderem Gedröhne standen zum Versand bereit, es haperte nur am Stapler… Wenn die Technik versagt ist der Mensch gefordert, wir luden einfach ‚manuell‘. Alle Paletten aufgerissen und auf der Ladefläche wieder fein säuberlich auf Paletten gestapelt, ordentlich eingetütet, das geht, dauert halt nur ‚un’wesentlich länger. 😉

An jedem anderen Tag hätte ich wohl gekotzt, aber heute war mir das sowas von egal, das glaubt kein Mensch! Im Gegenteil, die körperliche Arbeit hat mir sogar gefallen und ich hatte meinen Spaß an der ganzen Sache. 😀 Ich hoffe nur, dass Finkenwerder und Maranello mein Engagement zu würdigen wissen. :mrgreen:

2 Kommentare

  1. Beängstigend ist, wenn ein LKW-Kutscher über Funk am wüten ist, dass weiter vorne ein anderer LKW „nur“ mit 40 km/h auf eisglatter Fahrbahn fährt! Dass dieser gerade komplett leer ist und kleinste Gaspedalbetrachtungen sofort zum Ausbrechen des Hecks führen, leuchtet diesem Geisteskranken nicht ein.

    Irgendwie erschreckend, wieviele diesen Winter das Hirn abgeschaltet haben, wenn sie den Zündschlüssel umdrehen….. 😕

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