Das schlägt wohl fast alles! Nur noch VW ins VW Werk…..

Gerade eben habe ich noch einmal in die Online Ausgabe der HNA geschaut und lese:

    VW stoppt BMW und Co.
    Fahrern konzernfremder Autos wird Einfahrt zum Baunataler Werk verwehrt

    Kassel/Baunatal. Keine Einfahrt! Seit einigen Tagen haben Autofahrer, die mit einem konzernfremden Fahrzeug ins Baunataler VW-Werk wollen, schlechte Karten. Sie bekommen sogar von der Werkleitung die Rote Karte gezeigt. Das gilt für Lieferanten und Handwerker ebenso wie für den Besucher, der etwa mit einem Ford, Opel, BMW, Mercedes oder Toyota am Schlagbaum vorbeirollen will.

    Konzernfremden Fahrzeugfabrikaten werde keine Einfahrt mehr gewährt, heißt es auf einem Papier, das Lieferanten, Handwerker und Besucher mit solchen Autos an den Toren des nordhessischen Standorts in die Hände gedrückt bekommen.

    „Wir wollen weltgrößter Autobauer sein, dann müssen wir auch so etwas tun.“

    VW-Sprecher Rudi Stassek

    Baunatals VW-Sprecher Rudi Stassek bestätigt das Einfahrtverbot. „Wenn wir jemanden beschäftigen, wollen wir, dass er uns auch beschäftigt“, sagt er. Jeder, der Aufträge von Volkswagen bekomme, müsse zeigen, dass er dem Konzern auch helfe, indem er dessen Produkte fahre.

    VW unterscheidet in zwei Kategorien. Die Dauergäste, die über das ganze Jahr als Diensleister kommen, erhalten ihre Dauereinfahrerlaubnis laut Stassek nur noch, „wenn sie unsere Autos fahren“. Mit den Eintagsfliegen, die nur selten VW in Baunatal besuchen, spreche man höflich und weise sie darauf hin, dass sie das nächste Mal mit einem Fahrzeug des Konzerns kommen müssen. „Da reißen wir aber keinem den Kopf ab.“

    Als Triebfeder des Vorgehens nennt Stassek Werkleiter Prof. Hans-Helmut Becker. Das Bestreben, fremde Automarken aus dem Standort herauszuhalten, hätten zwar auch schon die anderen Baunataler Werkleiter gehabt, aber Becker verfolge die Sache nun sehr konsequent und nachhaltig.

    Ein Mitarbeiter einer Handwerskfirma, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, berichtet, dass er sich kürzlich am VW-Tor erkundigt habe, weil er derzeit von einem VW auf einen Opel umsattele. Dort habe er dann den Zettel bekommen, ergänzt mit dem mündlichen Hinweis, dass er mit dem Opel nicht mehr auf das Gelände fahren dürfe. Auch wenn er schweres Material bei sich habe.

    Der Mann versteht die Welt nicht mehr, hält das Vorgehen für überzogen. Da er beispielsweise zudem im Achswerk von Daimler in Kassel tätig sei, könne er sich ja nun nicht von allen Firmen ein Auto kaufen.

    Das sieht Volkswagen freilich anders. Der VW-Sprecher nennt zwei Beispiele, wo die Initiative schon gefruchtet habe. Den Dienstleister, der die meisten Bauarbeiten auf dem Werksgelände erledige, habe man überzeugt, nach Ende der jetzigen Leasing-Verträge Fahrzeuge aus dem VW-Konzern zu kaufen. Genauso wie etwa den Verkäufer von Wurstwaren, der regelmäßig mit seinem Stand am Werkstor stehe. „Jetzt hat er einen VW.“

    Die Forderung macht sogar vor den großen Speditionen nicht Halt, die täglich mit ihren riesigen Brummis das Gelände in Baunatal ansteuern. Auch diese sollten Lastwagen aus dem Konzern kaufen, betont der VW-Sprecher und nennt die Marken MAN sowie Scania. Stassek verteidigt das Vorgehen. „Wir wollen weltgrößter Autobauer sein, dann müssen wir auch so etwas tun.“

    Von Sven Kühling

Ehrlich gesagt ich bin sprachlos!
Und das kommt nicht wirklich oft vor!

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