SpaceFalcon
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Der Moment

Vor gut 15 Minuten ist mein Bruder mit meiner Schwägerin nach Flensburg abgefahren.

Und nun zum ersten Mal, bin ich ganz alleine hier im Haus, auf dem Grundstück…

Es herrscht Ruhe, nur die Geräusche der Straße dringen herein…

Kein Telephon was unten klingelt…

Kein Fernseher der läuft…

Es ist still und ruhig…

Vermutlich wird es Monate dauern, bis ich mich mit diesem Umstand abgefunden habe.

Noch vor zwei Wochen, war das Haus irgendwie ein wenig klein, doch jetzt, jetzt ist es riesig.
Riesig, leer, still, einsam

11 Jahre und 18 Tage

Habe ich mich an das Versprechen gehalten, welches ich meiner Mutter einst gegeben hatte.

Und zwar, daß ich mich um meinen Vater kümmern werde, und nicht, wie sie es prophezeit hat, wir uns gegenseitig die Köppe einschlagen werden, sofern sie vor ihm sterben sollte.

Es war nicht wirklich immer leicht. Oft hat es gehakt im Getriebe, es gab die eine oder andere Meinungsverschiedenheit zu überstehen, aber schlußendlich, tat ich das was ich einst versprochen hatte.

Hier und Da, hat es mich Überwindungen gekostet, dann und wann auch schon mal einen Kumpel oder Bekannten, aber nur um einen Freund tut es mir wirklich leid. Leid auch deshalb, weil mein Vater diesen immer mal kennen lernen wollte.

Und er hatte Pläne, für die nahe Zukunft: nach Emden, Saalhausen, Hallenberg und Seebach wollte er fahren, für die mittlere hatte er Pläne wegen einem festen Freisitz im Garten gemacht und für die ferne Zukunft hat er dem neuen Birnbaum angedroht, daß wenn dieser in 3 Jahren keine Früchte trägt, wird er diesen umhauen.

All das wird mein Vater nun nicht mehr können …

Letzte Woche Mittwoch, am 20.04.2016, starb mein Vater an den Folgen seiner Krebserkrankung, so wie er es immer wollte, schnell, schmerzfrei und ohne Familie und dennoch nicht alleine.

Knapp, aber keine Punktlandung

Freitag

Letzten Freitag, war es etwas knapp……

Hansestadt Medebach

Der Ort, in dem meine Ur-Großeltern nach der Flucht aus Schlesien ein Quartier zugewiesen bekamen.

Der Ort, in dem meine Tante und meine Mutter ihre Ausbildungen machten.

Der Ort, in dem beide ihre Ehemänner kennen lernten.

Der Ort, in dem meine Tante und mein Onkel starben.

Der Ort, in dem meine Tante, Onkel und Ur-Großeltern begraben wurden.

Der Ort, in dem die Familien Metzgerei war.

Der Ort, in dem ich immer noch Verwandschaft habe.

Der Ort, in dem ich arbeitete. (Darf aber nichts dazu sagen)

Der Ort, der mit noch derzeit ganzen 3 Dingen in meinem Haus allgegenwärtig ist.

    Einem Bild, gemalt vom ersten Ehemann meiner PatenTante, einem Aschenbecher und einer Kastanie…

Klingelton Reaktivierung 2

Ich schrieb es schon einmal, für gewöhnlich nutze ich einen einmal zugeordneten Klingelton nicht zweimal, einmal machte ich eine Ausnahme.

Und jetzt habe ich allen meinen Disponenten diesen Klingelton

zugewiesen.

Nur mein ChefDisponent bekam

Zum Einen um die Schmach auszubügeln, und zum Anderen, als Ehrerbietung meines ersten Disponenten gegenüber.

Unbezahlbare Momente im Leben

Einfach im Garten sitzen und sowas sehen. …

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In ewiger Dankbarkeit


Renate Gerda Luck
geb. Klein

09.08.1944 – 02.04.2005

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ca. 1952-1954

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1989

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2004

StarDate: 11603.04

Irgendwo in Deutschland. …

Ich kann nicht mehr schlafen. …

Kunststück, steh ich doch schon seit gestern 13.36 Uhr auf meinem Parkplatz.

Um 7.00 Uhr fahr ich heute los um zu laden und ins Wochenende zu fahren.

Jetzt ist es 4.45 Uhr. …

Markige Sprüche #81

Wir sind hier auf der Arbeit und nicht auf der Flucht.

Mein Disponent, als ich schnell etwas wissen wollte

Markige Sprüche #80

Da habe ich ‚Scheiße‘ gebaut!

Mein Disponent