Kirsten 3.0 reloaded

Letzten Montag hatte Kirsten (mein Navi) 2.0 den Dienst verweigert, auch während der Woche hat sie sich nicht mehr zum Laufen bewegen können.

Also mußte ein Ersatz her, es ist wieder ein Becker, und ich bin schon gespannt, worin sich die beiden Geräte unterscheiden werden.

Aber, was viel interessanter ist, da ich letzte Woche ohne Navigationssystem unterwegs war, und nein das werkseitige System von MAN ist für die Tonne!, ist mir erst aufgefallen, daß ich inzwischen die StandardKunden und AusnahmeKunden kenne.

Die ganze letzte Woche habe ich alle Kunden, selbst in den Niederlanden, ohne Navi erreicht, allein aus dem Gedächtnis.

Jetzt mag der Eine oder Andere sagen, daß das doch super ist, ich sage aber daß es inzwischen Routine ist.

Ich hasse Routine!

Und wieder einmal wird es Samstag

Gut, ich will mich nicht beschweren.

Der Deal mit meiner Dispo besagte, daß ich die Tour fahre, auch wenn es rechnerisch knapp mit dem Freitag werden würde.

Aber mein Kollege sagt mir immer, daß ich nicht immer alles negativ sehen soll, also Shit Happens.

Gestern hat mich der Kunde bei der Entladung und dann der Nächste bei der Beladung lange stehen lassen, dann kam ein Stau dazu und ich kam nicht mehr soweit, wie ich es hätte schaffen müssen, damit ich heute unter Garantie Freitag ins WochenEnde komme und Scotty in die Werkstatt.

Trotz alledem lag ich heute bei der Ankunft beim Kunden gut in der Zeit, mußte ja schließlich keine Rückladung aufnehmen, sondern konnte gleich durchstarten.

Und wieder ein Stau, diesesmal nicht Zierenberg sondern Nürnberg ….

Der brachte alles zum kollabieren und so werde ich ganz entspannt am Samstag in Paderborn aufschlagen, meinen Auflieger ganz provokantiv in den Weg auf dem Hof abstellen, Scotty ausräumen und anschließend in die Werkstatt bringen.

Vor 9 Uhr werde ich am Montag nicht anfangen, und auch wenn meine Dispo jetzt noch nicht weiß, was ich nach der Entladung anliegt, ich weiß das jetzt schon!

Denn nicht umsonst wurde ich heute in der Ober-Pfalz von der Pförtnerin begrüßt mit:

Was willst Du denn schon wieder hier?! Willst eine mitrauchen?

Auch wenn ich eigentlich Linie fahren, und was anderes ist diese Tour ja nicht, nicht mehr sonderlich seit Attendorn und Medebach prickelnd finde, an diese Tour kann ich mich wirklich gut gewöhnen!

Ein Umstand, den mein Chefdisponent nur noch akzeptieren muß!!!

Der 6. Mai 1945

Tage nach dem Fall von Berlin, 3 Tage vor der Kapitulation der Wehrmacht ….

Breslau

Hauptstadt von Schlesien,

Kleinod an der Oder,

Residenzstadt,

vom Gau-Leiter zur Festung erklärt ….

Wir Schlesier kämpften lange um unsere Stadt, heute vor 67 Jahren erfolgte leider erst die Kapitulation und somit die Übergabe an die Rote Armee.

Ich war nie in Schlesien und demnach auch nicht in der Stadt Breslau, aber ich danke der polnischen Regierung, den polnischen Zwangseingesiedelten und jedem der mit dazu beigetragen hat, die historische Erscheinung der Altstadt wieder herzustellen!

Danke!

Der Name Scotty war völlig richtig gewählt

Bezugnehmend auf die Aussage von Botschafter Sarek, ….

JA!

Der Name Scotty war, damals, im Juni 2013 im Morgengrauen, des 12. Tages des Monats, richtig gewählt.

Mein neuer Chef-Disponent gab letzte Woche sein Bestens, bereits seit letztem Mittwoch, um dafür zu sorgen, daß ich erst Samstag nach Hause kam. Jedenfalls ist das mein Eindruck.

Auch standen alle Fakten und Zeiten auf seiner Seite, hatte ich doch am Freitag, nachdem ich an meiner Ladestelle angekommen war, 5.20 Stunden an Arbeitszeit verbraucht …..

Laden sollte ich in Kasendorf, 359 km vom Standort Paderborn entfernt.

Rechnerisch, eine Unmöglichkeit mit 4 Stunden und 40 Minuten noch nach Paderborn und damit am Freitag ins Wochenende zu kommen.

Scotty abgeparkt auf dem Gelände des Terminal 2 in Paderborn ….

Und alleine dieser Comic Blick meines Chef Disponenten, als ich gestern mit Lkw vor ihm Stand, Gold wert!

Von Scotty Lernen, heißt Siegen Lernen!

Vielleicht kapiert das ja auch meine neue Dispo, bevor es zu spät ist ….

Kommunikation 2017 und m/seine Hürden

Hmmm… wann ist wohl ein Zeitpunkt der richtige Zeitpunkt. Schwierig. Aber mit der Kommunikation ist das ja immer so ne Sache.

Also: facebook ist definitiv der falsche Weg, mich zu erreichen. Ich kommuniziere nicht darüber, mich erreichen i.d.R. auch keine entsprechenden – ich nenns mal – ‚KontaktVersuche‘. Wenn du mir etwas mitteilen möchtest, dann sei doch so nett und mach das via Threema, meinetwegen auch WhatsApp oder Telegram, notfalls sogar sms. Aber bitte keine Sprachnachrichten, die lade ich grundsätzlich nichtmal runter. Wenn ich möchte, dass jemand meine Stimme hört, dann nennen wir Kinder der 70er das ganze ‚TELEFONIEREN‘ – ist n bisschen gruselig, weil man denjenigen nicht sieht, mit dem man spricht – weiss ich, kommt man aber drüber hinweg. Umgekehrt erwarte ich diese Höflichkeit aber nunmal auch.

Mal sehen…

face2face triff mich persönlich und klön mit mir. Ist mir das Liebste…
Telefon rede mit mir, auch wenn du mich nicht siehst, egal ob ich daheim bin oder unterwegs. Ich entscheide, ob ich grad reden kann.
Brief schreib mir ein paar Zeilen auf die Klassische, wie in den letzten Jahrhunderten. Klappte damals, klappt heute. Ich bin nur Antwortfaul.
eMail du schreibst mir digital, typisch 2000er
XMPP gern auch als Instant Message, da bekommst du direkt mit, ob ich am Rechner hänge.
WhatsApp
Telegram
Threema
etc.
hier erreichst du mich sogar mobil, ich LESE hier aber. Bilder gucken geht auch. Videos, eher selten. ABER: Ich nehm hier KEINE Sprachnachrichten und erst recht keine Anrufe an, für letzteres siehe Telefon
sms Ich dachte, das gäbs garnicht mehr – na, meinetwegen. Ich antworte hier aber ungern.

Und wenn alle Stricke reissen, gibts sicher irgendeinen Buschtrommelweg…

meine AGB sozusagen. Entscheide dich, du hast die Wahl.

Ich hatte gerade kein Panzertape

Man greift am frühen MOrgen nach der Brille….

Und plötzlich bleibt die eine Hälfte liegen….

Meine Ersatzbrille, eine Sonnenbrille, ist für die Nachtfahrt eher weniger gut geeignet, also erstmal improvisieren …..

Hatte zwar Büroklammer, Kaugummi, Kugelschreiber und ein schweizer Offiziersmesser, aber das hier war effektiver ….

Grau – Blau – Blau – Rot

Grau – weil selbst gewählt

Blau – weil Firmenfarbe

Blau – weil Firmenfarbe

Rot – weil Firmenfarbe

Und ich bin immer noch der Meinung, daß rot das bessere blau ist, aber dennoch, nicht aus nostalgischen Gründen, werde ich die nächste Woche auf die offizielle Arbeitskleidung verzichten und zu meinen grauen Arbeitsanzügen zurückkehren.

So will ich wie im Dezember, einen optischen Widerspruch präsentieren.

Oder mit anderen Worten, niemand lügt mich lächelnd an, dreimal hintereinander ….