Mein neues Emblem

Ich, der letzte Abkömmling aus der Familie ….

Halb Schlesier, Halb Thüringer ….

Geboren in Hessen ….

Aufgewachsen im Sauerland ….

In Attendorn hatte ich das Schlesische Wappen an meinem Lkw, in Medebach hatte ich keinen festen, daher auch kein Wappen, jetzt, da ich in Paderborn arbeite und einen festen habe, habe ich dennoch nicht das schlesische Wappen an eben diesem.
Die Gründe sind vielschichtig, zum Einen wollte ich nach meinem Ausscheiden in Medebach zurück nach Hofgeismar und somit zurück in den Nah-Verkehr, zum Anderen habe ich aber ehrlich gesagt nie daran gedacht, das Wappen an Scotty-D anzubringen.

Dann kam der Tod meines Vaters und mir wurde zum ersten Mal bewußt, daß ich auch eine thüringische Seite in mir habe, eine Seite, die ich gerne verdrängt habe, eine Seite, der ich mich inzwischen Stelle. Somit ist es natürlich nicht wirklich möglich lediglich das schlesische Wappen an meinen Lkw anzubringen.

Ich habe lange überlegt, wie ein kombiniertes Emblem aussehen könnte.
Enthalten sollte es Schlesien, Thüringen und Hessen. Relativ schnell gefallen war die Entscheidung, das Emblem an die skandinavischen Landesflaggen anzulehnen.

Mir persönlich hätte die schwedische Fahne zugesagt, aber dazu habe ich persönlich, im Gegensatz zu meinen Eltern, keinerlei Bezug, also schied sie aus, bis mir irgendwann einfiel, daß es eine alternative und provisorische Fahne für Deutschland gab.

Diese kombiniert mit den Wappen von Schlesien, Thüringen und Hessen, dazu die jeweiligen Stadtwappen, Kauffung (Kreis Goldberg), Ruhla – den Geburtsorten meiner Eltern, kombiniert mit dem Wappen meiner Geburtsstadt.

Jedoch habe ich zu meinem Geburtsort, genauso wie mein Bruder keinen wirklichen Bezug! So kamen lediglich Hallenberg und Hofgeismar in Frage, zwei Städte in denen ich lebte. Eine im Sauerland, eine in Hessen.

Es wurde Hofgeismar!

Hofgeismar, Stadt meiner Jugend, meiner Schulzeit, meiner Arbeit, Stadt meiner besten Erinnerungen.

Luck-Historie

Das wird sie sein, bestellt sind 4 Magnet-Schilder, 6 Fahnen zum hissen und etliche Aufkleber in diversen Größen. Kostenpunkt irgendwas jenseits der 600 Euro …..

Ist mir aber egal!

Back to the Roots

Auf all meinen Siemens Handys hatte ich das OST Theme von Airwolf als Standard Klingelton.

Bei meinem Sharp wechselte ich dann zum OST Theme von Buffy.

Ganz gleich wieviele Handys oder Smarthphones ich in der Zwischenzeit hatte, Buffy, war immer mein Standard-Klingelton.

Heute habe ich den Wechsel zurück zu Airwolf vollzogen.

Wobei es mich selber überrascht, daß ich noch niemals einen Sound / ein Theme aus Star Trek als Standard Klingelton hatte ….

Star Trek – Anker, Hobby, Philosophie


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Heute vor 50 Jahren ging auf NBC die erste Folge von Star Trek (Raumschiff Enterprise) auf Sendung.

Seit Anfang der 80er, ohne jetzt nachgesehen zu haben, es müßte 1982 gewesen sein, als die letzte Wiederholung auf dem ZDF erfolgte, bin ich ein Fan der Serie, Fan im Sinne von gerne gesehen.

Erst später wurde ich in der Videothek auf die Filme Star Trek II – Der Zorn des Khan und Star Trek III – Auf der Suche nach Mr. Spock aufmerksam. War so um 1985.

Damit hatte ich ein neues Hobby für mich gefunden, Raumschiff Enterprise, oder eben auch Star Trek.

1989, als meine Großmutter gestorben war, vergrub ich mich regelrecht in diese Serie, die Filme und die beäugte die neue Serie Raumschiff Enterprise mit sehr argwöhnischen Blicken.

1990 war ich der erste, der Star Trek V – Am Rande des Universums aus der Videothek ausgeliehen bekam, ebenso 1992 bei Star Trek VI – Das unentdeckte Land.

Meine private Sammlung wuchs und wuchs, alles erdenkliche, kaufte ich mir zu der Serie.

Deep Space Nine und Voyager folgten, ebenso die Zeichentrick-Serie, die ich in beiden Synchron-Variantem besitze.

Irgendwann ebbte aber mein Interesse an der Serie, dem ganzen Fandom ab. So sehr, daß mich Sven seinerzeit ins Kino schleifen mußte, damit ich den vierten Film der nächsten Generation im Kino sah.

Mit eben diesem Film und dem Ende von Voyager, ließ auch mein Interesse immer mehr nach. Die angeblich gedrehte 5. Real-Serie, hat mich bis heute nicht interessiert. Sie ist noch nicht einmal zur Komplettierung der Gesamten Serie in meinem Besitz.

Und dann nach Jahren, 2009, der Reboot.

Ich war im Kino, der Film hat mich im Vorfeld interessiert, der Film selber umgehauen (und nein Vulkan habe ich nicht vergessen und auch nicht verziehen). Die Fortsetzung verschlang ich mehrfach hintereinander auf DVD.

Das alte Feeling war zurück.

Es war nicht mehr das Star Trek von Gene, es war ein anderes, ein neues, ja!

Aber es hat mich wieder zu meinem alten Hobby zurück gebracht.

Star Trek und die dahinterstehende Philosophie, war mir Anker, Hobby und Philosophie.

Es lenkte mich in schweren Zeiten ab, und irgendwie stütze es mich auch.

1989 war das so

2005 war das so

2016 war das so

Auf die nächsten Jahrzehnte freue ich mich jetzt schon!

Du kennst Dich ja hier aus!

Gestern meinte mein Disponent zu mir: „Die Ladestelle kennst Du, warst ja schon mal da.“

Kurz überlegt, und festgestellt, daß ich bei dem Kunden noch nicht gewesen bin, was ich auch sagte.

Mein Disponent war ziemlich überrascht.

Heute an besagter Ladestelle sagt mir der Staplerfahrer: „Kennst Dich ja hier aus, warst ja schon mal bei uns!“

Worauf ich wieder erwähnte, daß ich noch nicht hier gewesen sei.

Kommentar: „Nicht?! Dann hast Du einen Doppelgänger …..“

Arme Nation, sag ich da nur!

Zwei von meiner Sorte …….

Denn auch wenn mein Gedächtnis mich ja vielleicht beirren kann, meine Aufzeichnungen nicht.
Und die besagen ganz eindeutig und unwiderlegbar, daß ich eben noch nie hier gewesen bin.

4 Monate – 1 Tag

Ich war dagegen, als mein Bruder wollte, daß auf der Trauerfeier unseres Vaters ein Lied gespielt wird.

Auch habe ich dem Lied nicht zugehört, daß kam erst später.

Mein Bruder hat aber ein Lied ausgewählt, das wirklich passte!

Heute war ich in Hofgeismar auf dem Friedhof, da kam mir das Lied wieder in den Sinn.

Gesprächsfetzen #20

Letzten Freitag, StarDate: 11608.05 ergab sich zwischen meiner Disponentin (mD) und meiner Einer (mE) folgendes Gespräch ….

mD: Redet Dein Chef auch mal mit Dir?

mE: Ja sicher, äh, nein, aber doch irgendwie ….

kurzes ZischenGespräch

mD: Hauptsache wir verlieren Dich nicht an die Getränke!

mE: Das ist nicht meine Welt! War es nie, wird es nie sein! Würde ich das fahren wollen, hätte ich 2012 das Angebot aus Höxter angenommen. Man hätte mir sogar den Lkw gekuaft, den ich hätte haben wollen, aber nein, ich habe abgelehnt, das ist nicht meine Welt!

mD: Die hätten Dir den Lkw gekauft, den Du hättest haben wollen? Und Du hast abgelehnt?

mE: Natürlich! Arbeit muß Spaß machen, auf Dauer! Und auch wenn ich damals meinen Vater enttäuscht habe, das Getränke fahren ist nicht meine Welt!

mD: Okay ….!

mE: Solltest mich doch inzwischen gut genug kennen 😉 Und jetzt ein schönes WochenEnde gewünscht!

mD: Wünsche ich Dir auch!

Meiner Mutter würde das überhaupt nicht gefallen!

Die Familie gliedert sich in diverse Zweige. …

Zum Einen sind da wir, die „Sauerländer“, unterteilt inzwischen nach Beverungen und Flensburg, zum anderen die Hofgeismarer, die Frankfurter, die Goslarer, die Erbendorfer, die Düsseldorfer, die Kasseler, die Medebacher, die Ruhlaer und die Versprengten!

Sauerland, Hofgeismar, Erbendorf, Frankfurt und Goslar ist die Verwandschaft seitens meiner Mutter.

Düsseldorf, Siegen und Ruhla ist die Verwandschaft seitens meines Vaters.

Meine Mutter hatte immer eine gute Verbindung und Beziehung nach Düsseldorf, nach Siegen nie.

Nein, insgeheim hatte sie diesen Zweig der Verwandschaft immer nur wegen des Frieden Willens toleriert.

Das hat sich auch in der Wahl der Patenschaft der Cousins in Düsseldorf bemerkbar gemacht, meine Eltern waren jeweils bei einem Kind dort Pate, und diese wieder bei meinem Bruder und mir.

Lediglich ein Patenkind hatte mein Vater in Siegen, die älteste Tochter, Cornelia Färber-Reckert-wasweißich, geborene Luck, ist das einziges Patenkind in Siegen, welches mein Zweig der Familie präsentieren könnte.

Mein Vater hatte nach dem Tod meiner Mutter und seines Bruders einen sehr guten Kontakt zu seiner Schwägerin, sie telefonierten spätestens jeden zweiten Tag!

Umsomehr hat es mich verletzt, als nach dem Tod meines Vaters aus Siegen, nichts kam!

Kein Brief, keine Karte, kein Anruf, kein Erscheinen auf der Beerdigung.

Inzwischen sind seit dem Tod meines Vaters drei Monate und 4 Tage vergangen, und in all der Zeit kam aus Siegen nichts, rein gar nichts!

Meine Cousins aus Düsseldorf sagten meinem Bruder und mir auf der Beerdigung, durch die Blume, daß sie ähnlich denken wie wir, also mein Bruder und ich. Jedoch sind wir in der Wortwahl deutlicher und eindeutiger.

Und ich weiß, daß es meiner Mutter nicht gefallen würde, selbst akzeptieren würde sie diese Entscheidung niemals, aber:

Sowohl mein Bruder, die Düsseldorfer und ich haben den Zweig Siegen aus der Familie entfernt, gebannt und werden ihn zukünftig ignorieren!

Als ich das private Zimmer meines Vaters vor kurzem gereinigt hatte, habe ich es genauso belassen, wie es war, lediglich die unerträglichen Bilder meiner Cousine Cornelia habe ich von der Wand genommen und wie es sich gehört, verbrannt!

Und ganz gleich, was mir auch künftig in die Hände fallen mag, was auch nur im Weitesten an Siegen erinnern könnte, es wird vernichtet!

Dann und wann,

wenn die Gedanken zum Kreisen kommen….

Mein Vater und ich, Feuer und Wasser, ich glaube, das beschreibt es am Besten.

Er sagte Rechts, ich Links!

Er wollte es so haben, ich anders.

Im Grunde war ich immer genau gegenteiliger Meinung, als es die seine war.

Viel zu oft hatte er meine Mutter enttäuscht, als daß ich nicht so hätte reagieren können….

Schon aus Protest und Trotz, war ich immer gegenteiliger Meinung / Ansicht.

Damals, 1997, als das Haus erst an der Ost- und dann an der Westfassade renoviert wurde, ich wollte schwarz angestrichene Balken, mein Vater braune. Ich wollte KupferDachrinnen, er welche aus Kunststoff.

Es wurde braun und Kunststoff.

Warum?
Meine Mutter hatte sich, um den Familienfrieden zu wahren, wohlwissend, daß ich niemals etwas gegen ihre Meinung / Wünsche getan hätte, hat sich für braun und Kunststoff ausgesprochen.

Und trotz alledem, seit dem Tod meiner Mutter, SD 10504.02, trotz aller Widersprüche und Gegensätze, habe ich mich an das Versprechen gehalten, welches ich meiner Mutter einst gab.

Zu keinem Zeitpunkt, weder vorher noch nachher, hätte ich jemals gedacht, daß ich meinen Vater so vermissen würde.

Er fehlt!

Ja ich gebe es zu, er fehlt!

Du hast ‚Unser‘ gesagt — Reaktivierung eines Rituals

Es war Ende November letzten Jahres, als ich telephonierend über den Firmenhof ging, als mir einer unser Rangierer über den Weg lief und ich kurz mit ihm gesprochen habe.

Als ich weiter gegangen bin, hatte mich Daniela gefragt, wer das war und ich sagte: „Unser Rangierer“

Du hast unser gesagt!

War die erstaunte Antwort, die ich darauf bekam.

Und ich denke mal, zum Einen war das dem Umstand geschuldet, daß ich wirklich unser gesagt habe, was ein Anzeichen dafür war, daß ich mich in dem Unternehmen wirklich wohl fühle, und zum Anderen, daß ich nach relativ kurzer Zeit bereits solche Worte benutzt habe. (Im Vergleich, zum letzten Arbeitgeber, habe ich solche und ähnliche Worte nie benutzt…)

Schon damals, nicht auch zuletzt eben wegen dem Umstand, daß ich mich dazugehörend fühlte, kam in mir der Gedanke auf, mein altes Dortmund Ritual zu reaktivieren.

Lange, genauer gesagt noch 6 Monate sollten vergehen, bevor ich das auch tat.
Denn, meinen damaligen Arbeitgeber habe ich ja nicht ganz freiwillig verlassen, und viel zu sehr hatte ich mich an die ganze Situation gebunden (emotional), darum scheute ich es ein wenig, da ich mich nicht so stark emotional an eine Firma binden wollte. ….

Lange habe ich nach einem passenden Musikstück gesucht, keines wollte wirklich passen.

Anfang diesen Monats aber hatte ich mich auf ein MusikStück geeinigt, seitdem erklingt es jedesmal, wenn ich vor dem Tor stehe und über den Hof fahre, sogar Telephonate unterbreche ich dafür. 😉

Und heute, Samstag, Sternzeit 11606.25 gegen 9.30 Uhr …. Die Vorbereitungen zur 160 Jahrfeier waren bereits angelaufen, mein ChefDisponent stand knapp neben dem Tor und ich davor….

Und dann auf einmal, dank der MusikAnlage von Scotty-D, erklang und natürlich nicht gerade leise:


(allerdings in der englischen Original-Fassung)

Irritiert wurde ich angesehen, ich grinste freundlich zurück, fuhr ein und reihte Scotty-D neben den anderen, bereits ausgerichteten, Fahrzeugen der Flotte ein und läutete somit mein WochenEnde ein, nur einen leicht irritierten Chef-Disponenten habe ich zurück gelassen ….